+
Eine Frau steckt in einem Fotogeschäft in Stuttgart eine Kamera unter ihre Jacke.

Mehr als im Vorjahr

Ladendiebe und unehrliche Mitarbeiter kosten Milliarden

Köln - Ladendiebe und unehrliche Mitarbeiter haben 2013 im Handel wieder Schäden von mehreren Milliarden Euro angerichtet. Auf die Verbraucher wirkt sich das mit höheren Preisen aus.

Das geht aus einer Studie des Handelsforschungsinstituts EHI hervor, die am Mittwoch bei einer Konferenz in Köln präsentiert wird. Insgesamt summierten sich die Warenverluste inklusive Mehrwertsteuer im vergangenen Jahr auf 3,9 Milliarden Euro, hieß es in der Studie. Das ist etwas mehr als im Vorjahr (3,8 Milliarden Euro). Hinzu kämen rund 1,3 Milliarden Euro an Investitionen in Technik und Personal zur Diebstahlvermeidung.

Für die Zukunft befürchten die Händler laut der Studie eine weitere Zunahme. Vor allem professionell organisierter Ladendiebstahl bereite ihnen Sorgen, hieß es. Neben den Verbrauchern wird auch der Staat geschädigt. Ihm entgeht eine hohe dreistellige Millionensumme an Mehrwertsteuer. Beliebte Klauartikel sind erfahrungsgemäß kleine, teure Waren wie Kosmetik, Rasierklingen, Brillen oder Smartphones.

dpa

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Dax knapp unter 13 000 Punkten
Frankfurt/Main (dpa) - Der Dax ist heute knapp unter die Marke von 13 000 Punkten gefallen. Der Leitindex verlor im frühen Handel 0,13 Prozent und stand bei 12 986,33 …
Dax knapp unter 13 000 Punkten
Spanien senkt Wachstumserwartungen wegen Katalonien-Konflikt
Madrid (dpa) - Die spanische Regierung hat wegen des Katalonien-Konflikts die Wachstumserwartungen für das kommende Jahr gesenkt.
Spanien senkt Wachstumserwartungen wegen Katalonien-Konflikt
Staat verdient mehr an Rauchern
Wiesbaden (dpa) - Der deutsche Fiskus hat mehr an Rauchern verdient. Im dritten Quartal wurden 7,2 Prozent mehr versteuerte Zigaretten produziert als im …
Staat verdient mehr an Rauchern
Lagarde zu Premier Tsipras: IWF voll des Lobes für Griechen
Washington (dpa) - Der Internationale Währungsfonds ist voll des Lobes für die Reformen im lange krisengeschüttelten Griechenland.
Lagarde zu Premier Tsipras: IWF voll des Lobes für Griechen

Kommentare