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LBBW: Finanzinvestor-Einstieg bei BayernLB würde Fusion erschweren

Stuttgart/München - Der Einstieg von Finanzinvestoren bei der BayernLB würde eine Fusion des Instituts mit der Landesbank Baden- Württemberg nach Ansicht von LBBW-Chef Siegfried Jaschinski erschweren. "Die Struktur wäre sehr kompliziert, wenn bei Gesprächen zwischen der BayernLB und der LBBW noch ein Dritter am Tisch säße", sagte Jaschinski dem "Handelsblatt" (Mittwoch).

Das Werben der BayernLB um Finanzinvestoren überrasche ihn "überhaupt nicht". Das Institut lote alle Möglichkeiten aus und prüfe dabei auch den Einstieg von Finanzinvestoren. "Das unterstreicht ja auch, dass die Dinge im Süden längst noch nicht fixiert sind", sagte Jaschinski dem Blatt.

In der Finanzmarktkrise sieht Jaschinski keinen zwingenden Druck, Fusionen zu beschleunigen. "Wir brauchen Geschäftsmodelle, die krisenfest sind." Positiver Effekt eines möglichen Zusammenschlusses mit den Bayern wäre seiner Ansicht nach die Verdoppelung des Eigenkapitals. "Und mit mehr Eigenkapital könnten wir auch größere Kunden bedienen", sagte der LBBW-Chef der Zeitung. Derzeit befänden sich die Landesbanken allerdings erst in einer Phase des Abtastens. "Wir testen, wie man aus den bestehenden Modellen einen Mehrwert für ein kundenorientiertes Geschäftsmodell schaffen könnte."

Die größte deutsche Landesbank gilt als maßgeblicher Schrittmacher bei der Neuordnung der Landesbanken-Landschaft. Mitte August hatte der Präsident des Sparkassenverbandes Baden-Württemberg und LBBW- Verwaltungsratsvorsitzende Peter Schneider betont, dass bis zum Jahresende geklärt werden soll, ob ein Zusammenschluss mit der BayernLB trägt. Ein Sprecher der BayernLB sagte am Montag: "Es ist kein Geheimnis, dass wir im Moment verschiedene Optionen prüfen. Neben einer möglichen Fusion gehört dazu auch die Beteiligung eines Finanzinvestors."

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