Lebensmittel, Öl und Reisen treiben Inflation

- Wiesbaden - Teures Heizöl und die gestiegenen Preise für Reisen und Lebensmittel haben die Inflation in Deutschland im Februar wieder nach oben getrieben. Die jährliche Teuerungsrate stieg auf 1,8 Prozent - nach 1,6 Prozent im Januar, teilte das Statistische Bundesamt in Wiesbaden nach einer endgültigen Berechnung mit. Damit blieb die Inflationsrate unter der Warnschwelle der Europäischen Zentralbank von 2,0 Prozent. Im Dezember 2004 hatte die Teuerungsrate noch bei 2,1 Prozent gelegen. Binnen Monatsfrist stiegen im Februar die Preise um 0,4 Prozent.

<P>Seit zehn Monaten seien Mineralölprodukte die Preistreiber, berichteten die Statistiker. Ohne Heizöl und Kraftstoffe hätte die Teuerungsrate im Februar nur bei 1,6 Prozent gelegen. Binnen Jahresfrist verteuerte sich leichtes Heizöl um 30 Prozent, Benzin um 3,8 Prozent. Für einen kräftigen Teuerungsschub sorgten auch die gestiegenen Preise für Pauschalreisen (plus 8,4 Prozent). Die Preise für Gemüse zogen wegen des strengen Winters und der kalten Temperaturen deutlich an. Tomaten wurden um 43 Prozent teurer, Kopfsalat und Gurken um rund 20 Prozent. <BR></P>

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