BMW legt beim Absatz kräftig zu

- München - BMW hat auch im September beim Absatz deutlich zugelegt und sieht sich auf bestem Weg zum angepeilten Rekord in diesem Jahr. Weltweit seien 131 705 Autos der Marken BMW, Mini und Rolls-Royce verkauft worden und damit 11,4 Prozent mehr als im Vorjahresmonat, teilte das Unternehmen am Freitag in München mit. Auch in den ersten neun Monaten kam die Gruppe mit 988 463 verkauften Autos auf ein Absatzplus von 11,4 Prozent.

"Wir sind zurzeit der weltweit absatzstärkste Hersteller von Premium-Automobilen", sagte BMW-Vertriebsvorstand Michael Ganal. Die Vorjahresauslieferungen von rund 1,21 Millionen Autos will der Konzern im Gesamtjahr um rund neun Prozent übertreffen.

In seiner Kernmarke BMW, von der im September 111 518 Fahrzeuge und damit 13,5 Prozent mehr ausgeliefert wurden als vor einem Jahr, profitierte der Autobauer unter anderem vom florierenden Absatz des 1er, der seit einem Jahr auf dem Markt ist, sowie von der neuen 3er Limousine. Seit dem Start im September 2004 seien mehr als 150 000 BMW 1er verkauft worden. Die im März dieses Jahres eingeführte 3er Limousine habe Ende September die Marke von 150 000 Autos fast erreicht. Während der geländegängige X5 den Vorjahresabsatz im NeunMonats-Zeitraum mit 76 485 verkauften Exemplaren nur um knapp ein Prozent übertreffen konnte, kam der kleinere Bruder X3 in diesem Zeitraum auf 84 802 verkaufte Einheiten, das entspricht einem Plus von gut 40 Prozent.

Die Luxus-Limousine Rolls-Royce dagegen konnte im Monatsvergleich zwar zulegen, ihren Rückstand gegenüber den ersten neun Monaten 2004 aber noch nicht aufholen. Im September wurden 75 Rolls-Royce Phantom in Kundenhand übergeben nach 70 im Vorjahresmonat. Zwischen Januar und September waren es 464 Rolls-Royce Phantom und damit 21 weniger als im Vergleichszeitraum 2004. Ursprünglich wollte BMW 1000 RollsRoyce im Jahr verkaufen.

Auch beim Kleinwagen Mini schaltete BMW im September beim Absatzwachstum deutlich zurück. 20 112 Mini fanden einen Käufer und damit ein Prozent mehr als vor Jahresfrist. Im August hatte das Plus noch 19 Prozent betragen. Ein BMW-Sprecher sagte, die Entwicklung sei auch angebotsgetrieben, die Nachfrage sei größer, als man Autos produzieren könne. Bis einschließlich September verkaufte das Unternehmen 159 413 der Kleinwagen, das waren 11,6 Prozent mehr. "Wir haben uns das Ziel gesetzt, beim Mini-Absatz in diesem Jahr zum ersten Mal die 200 000er-Marke zu testen. Die vorliegenden Zahlen für die ersten drei Quartale dieses Jahres zeigen, dass dieses ehrgeizige Ziel erreichbar ist", erklärte Vertriebsvorstand Ganal.

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