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Logo der HypoVereinsbank am Hauptfirmensitz des Unternehmens in München.

HVB legt im ersten Halbjahr zu

München - Die UniCredit-Tochter HypoVereinsbank hat zwischen Januar und Juni vor allem dank eines starken ersten Quartals zugelegt. Zudem habe sich eine deutlich verringerte Vorsorge für faule Kredite bemerkbar gemacht.

Das sagte HVB-Chef Theodor Weimer am Mittwoch in München. Vor allem das herausragende erste Vierteljahr habe das Ergebnis für das Halbjahr ermöglicht. “Das zweite Quartal war schwächer“, sagte Weimer.

Die Bank habe im zweiten Vierteljahr wie auch andere Institute unter anderem die Griechenlandkrise zu spüren bekommen. Unter dem Strich steht für die ersten sechs Monate ein Gewinn von 720 Millionen Euro, fast viermal so viel wie im gleichen Zeitraum des Vorjahres (181 Millionen Euro). Ihre Risikovorsorge senkte die HVB deutlich um 460 Millionen Euro auf 509 Millionen Euro.

Für das zweite Halbjahr rechnet Weimer mit Ergebnissen im Durchschnitt der ersten sechs Monate. “Die wirtschaftlichen Bedingungen in Deutschland derzeit sind stark“, sagte Weimer. Dennoch gebe es noch viele Fragezeichen und Risiken. Die Lage biete aber auch Chancen. “Wir schauen nicht übermäßig skeptisch in die Zukunft.“

dpa

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