+
Protestierende Lehrer halten Plakate mit der Aufschrift "Es reicht" , "Eine volle Stelle muss leistbar bleiben" und "Rücknahme der Pflichtstundenerhöhung" in die Höhe.

Lehrer streiken - Unterrichtsausfälle

Potsdam - Tausende angestellte Lehrer in vier ostdeutschen Bundesländern wollen heute mit Warnstreiks den Druck auf die Arbeitgeber im Tarifstreit verstärken. Für Schüler bedeutete das Unterrichtsausfälle.

Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft rechnet mit mehr als 25.000 Teilnehmern bei Kundgebungen in Potsdam, Dresden, Schwerin und Erfurt.

Ziel der nicht verbeamteten Lehrer ist demnach ein Tarifvertrag zur verbindlichen Eingruppierung der Lehrer in Lohngruppen sowie eine Gehaltssteigerung um durchschnittlich fünf Prozent. Bereits in den vergangenen drei Wochen hatten sich nach Gewerkschaftsangaben rund 57.000 Beschäftigte an den Aktionen beteiligt, zu denen die Gewerkschaften des öffentlichen Dienstes aufgerufen hatten. Die Tarifverhandlungen werden morgen in Potsdam fortgesetzt.

dapd

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

EU bereitet Maßnahmen gegen mögliche US-Autozölle vor
Verhängen die USA im Handelsstreit mit der EU hohe Sonderzölle auf Autos? Diese Frage sorgt seit Monaten für Nervosität - vor allem Deutschland bangt wegen seiner großen …
EU bereitet Maßnahmen gegen mögliche US-Autozölle vor
Dax weitet Verluste aus
Frankfurt/Main (dpa) - Der Dax hat am Donnerstag seine Verluste ausgeweitet. Zum Handelsschluss blieb der deutsche Leitindex mit einem Minus von 0,62 Prozent auf …
Dax weitet Verluste aus
Zinsmanipulation: Ex-Händler Bittar muss in Haft
Ein ehemaliger Händler der Deutschen Bank hatte ein Geständnis abgelegt und konnte deshalb auf Strafminderung hoffen. Er habe Bestätigung daraus gezogen, "das System …
Zinsmanipulation: Ex-Händler Bittar muss in Haft
Comcast gibt im Bieterkampf um Fox-Übernahme auf
Philadelphia (dpa) - Der US-Kabelkonzern Comcast gibt sich im Wettbieten mit Disney um große Teile von Rupert Murdochs Medienimperium 21st Century Fox geschlagen.
Comcast gibt im Bieterkampf um Fox-Übernahme auf

Kommentare

Ab dem 25.5.2018 gilt die Datenschutzgrundverordnung. Dazu haben wir unser Kommentarsystem geändert. Um kommentieren zu können, müssen Sie sich bei unserem Dienstleister DISQUS anmelden. Sollten Sie zuvor bereits ein Profil bei DISQUS angelegt haben, können Sie dieses weiter verwenden. Nutzer, die sich über den alten Portal-Login angemeldet haben, müssen sich bitte einmalig direkt bei DISQUS neu anmelden.