Leichtes Plus für Tourismusbranche

Wiesbaden - Die deutsche Tourismusbranche macht nach dem Krisenjahr 2009 weiter Boden gut. Die Zahl der Übernachtungen stieg an.

Im Februar 2010 wurden nach vorläufigen Zahlen des Statistischen Bundesamtes in Deutschland 21,1 Millionen Gästeübernachtungen gezählt. Das waren nach Angaben der Wiesbadener Behörde vom Freitag zwei Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Auch im Januar hatte es in Beherbergungsstätten mit mindestens neun Betten und auf Campingplätzen zum Vorjahresmonat ein Plus von zwei Prozent gegeben.

17,4 Millionen Übernachtungen im Februar entfielen auf inländische Gäste - ein Plus von zwei Prozent zum Vorjahresmonat. Noch deutlicher fiel der Zuwachs bei den Gästen aus dem Ausland auf: 3,7 Millionen Übernachtungen bedeuteten sechs Prozent Plus. Im Krisenjahr 2009 war die Nachfrage aus dem Ausland gesunken. Doch weil es etwas mehr Gäste aus dem Inland gab, blieb die Gesamtzahl aller Übernachtungen mit rund 369 Millionen fast konstant.

dpa

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Minister: Neues Tierwohl-Siegel nicht zum Nulltarif zu haben
Agrarminister Schmidt nutzt die Bühne der Grünen Woche, um sein Tierwohl-Label vorzustellen. Es soll den Tieren, aber auch Bauern und Fleischkonsumenten helfen. Doch …
Minister: Neues Tierwohl-Siegel nicht zum Nulltarif zu haben
WLAN im Zug gefordert - Bahn verspricht stabilere Telefonate 
Berlin - Erst kostenloses Internet, bald auch Spielfilme. Die Bahn löst Versprechen für mehr Komfort beim Reisen ein - bisher aber vor allem im ICE. Jetzt muss der …
WLAN im Zug gefordert - Bahn verspricht stabilere Telefonate 
Markenrechte von Schlecker sollen verkauft werden
Düsseldorf - Schlecker will seine Markenrechte verkaufen. Das Insolvenzverfahren der Drogeriekette läuft noch. Die Verhandlungen dürften noch ein paar Jahre in Anspruch …
Markenrechte von Schlecker sollen verkauft werden
Gegenwind für Mays Brexit-Kurs in Davos
In Davos wirbt Premierministerin May für Großbritannien als Wirtschaftsstandort mit guten Handelsbeziehungen in alle Welt. Doch für ihren Brexit-Kurs gibt es auch …
Gegenwind für Mays Brexit-Kurs in Davos

Kommentare