Leiharbeiter füllen Lücken im AEG-Werk

- Nürnberg - Im Nürnberger AEG-Werk werden wegen des hohen Krankenstandes inzwischen Leiharbeiter eingesetzt. Derzeit seien bereits etwa 70 externe Mitarbeiter beschäftigt, sagte AEG-Sprecher Michael Eichel. 200 sollen es insgesamt werden, bestätigte Eichel einen Bericht der "Nürnberger Nachrichten". Wegen des hohen Krankenstandes und damit verbundener Produktionsausfälle werde das Werk früher dicht gemacht als geplant.

Die Produktion werde voraussichtlich am 31. März 2007 auslaufen. Die 1700 Beschäftigten des Nürnberger AEG-Werkes waren am 20. Januar in einen sechswöchigen Streik getreten, um die Schließung zu verhindern. Die schwedische AEG-Mutter Electrolux hatte bekannt gegeben, das Werk aus Kostengründen bis Ende 2007 zu schließen und die Produktion von Waschmaschinen und Geschirrspülern nach Polen und Italien zu verlagern.

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