Letzter Akt im Telekom-Streit

Bonn/Berlin - Eine Woche nach der Einigung zwischen Telekom und Gewerkschaft ver.di über den geplanten Stellenumbau haben jetzt die Beschäftigten das letzte Wort. Heute und morgen sollen rund 20 000 Telekom-Mitarbeiter in einer Urabstimmung den Kompromiss absegnen.

Die Gewerkschaft benötigt bei dem Urnengang eine Zustimmung von 25 Prozent, damit das Ende des ersten Streiks bei der Telekom offiziell besiegelt werden kann. Noch am Freitagabend soll das Ergebnis bekannt gegeben werden. ver.di rechnet mit einer Zustimmung von mehr als 50 Prozent.

In der vergangenen Woche hatten Telekom und ver.di nach einem achttätigen Verhandlungsmarathon einen Lösung in der strittigen Frage der Auslagerung von 50 000 Beschäftigte in Service-Gesellschaften erzielt. Danach sollen die Einkommen um 6,5 Prozent sinken, die Einbußen aber 18 Monate lang voll ausgeglichen werden. Außerdem wird sich in den neuen Service-Betrieben, die zum 1. Juli gegründet werden, die Wochenarbeitszeit um 4 auf 38 Stunden verlängern.

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