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Mit einer Software für private Finanzen kann man ein detailliert gegliedertes und individuelles digitales Haushaltsbuch führen.

Private Finanzen verwalten: So bleibt Ihnen mehr vom Geld

München - Die Lebenshaltungskosten für private Haushalte steigen immer weiter. Daher ist es umso wichtiger, achtsam mit seinen Einnahmen umzugehen. Zur Verwaltung der privaten Finanzen gibt es verschiedene Möglichkeiten.

Die Inflationsrate lag im Mai bei 1,5 Prozent und ist damit im Vergleich zum Vormonat um 0,3 Prozent gestiegen. Hierfür verantwortlich sind vor allem steigende Lebensmittelpreise. Aber auch die Preise für privat genutzte Immobilien sowie die Benzinpreise zeigen seit Anfang des Jahres einen deutlichen Aufwärtstrend. Diese drei Faktoren sorgen dafür, dass die Lebenshaltungskosten für private Haushalte weiter steigen – im Gegensatz zu den Löhnen. Viele Haushalte kommen deshalb nur schwer mit ihrem Geld zurecht, etliche Arbeitnehmer haben sogar einen Nebenjob. Was viele dabei vergessen: Mehr Geld zu verdienen, heißt nicht automatisch, am Monatsende mehr Geld zur Verfügung zu haben. Man muss dafür auch achtsam mit seinen Einnahmen umgehen. Hierfür ist es wichtig, das eigene Konsumverhalten zu kennen und Sparpotentiale identifizieren zu können. Um die privaten Finanzen zu verwalten, gibt es verschiedene Möglichkeiten: Das klassische Haushaltsbuch, eine Excel-Tabelle oder Finanzsoftware.

Einfache Lösungen für die Finanzverwaltung

Bereits mit sehr einfachen Mitteln kann man seine privaten Finanzen verwalten. Die einfachste und kostengünstigste Methode ist das klassische Haushaltsbuch. In diesem listet man Einnahmen und Ausgaben auf. Dadurch lässt sich zum einen das Restbudget für den Monat zu jedem beliebigen Zeitpunkt ausrechnen. Zum anderen sieht man auf einen Blick, welche Posten besonders hoch sind. So lassen sich Einsparpotentiale identifizieren. Das klassische Haushaltsbuch ist natürlich sehr einfach aufgebaut und in seiner Funktionalität begrenzt. Sein Hauptzweck besteht darin, einen Überblick über Einnahmen und Ausgaben zu geben. Möchte man das persönliche Konsumverhalten genauer analysieren, muss man händisch weitere Tabellen und Statistiken anlegen oder auf Programme wie Excel zurückgreifen.

Mit Excel private Finanzen verwalten

Komfortabler ist es, eine Excel-Tabelle für die Finanzverwaltung zu nutzen. Die Excel-Tabelle lässt sich vollständig individualisieren und bietet unterschiedliche automatisierte Funktionen. Einnahmen und Ausgaben lassen sich nach den persönlichen Anforderungen detailliert gliedern. Außerdem kann der Nutzer Formeln anlegen und sich so automatisch Teil- und Endsummen errechnen lassen. Vergleiche zwischen mehreren Wochen, Monaten oder Jahren sind mit Excel ebenfalls möglich, weil das Programm für ausgewählte Zeiträume Statistiken erstellen kann. Durch Vergleiche ist die Entwicklung der finanziellen Situation transparent. Beispielsweise lässt sich so analysieren, wie finanzielle Spitzen in bestimmten Monaten entstanden sind.

Mehr Planungssicherheit durch komplexe Finanzsoftware

Finanzsoftware ist zwar deutlich teurer als Excel oder ein klassisches Haushaltsbuch, sie ist aber auch sehr viel umfassender. Mit einer Software für private Finanzen, wie es sie vom Softwarehersteller Lexware gibt, führt man ein detailliert gegliedertes und individuelles digitales Haushaltsbuch. Darüber hinaus deckt das Programm „Quicken 2014“ weitere Bereiche ab, die im Zusammenhang mit der Finanzverwaltung stehen wie das Online Banking und die Wertpapierverwaltung. Ein großer Vorteil der Finanzsoftware im Vergleich zu Excel: Sie ist sehr einfach zu bedienen. Ein Assistent führt durch das Programm und gibt Hilfestellungen. Viele Funktionen laufen zudem automatisch ab. Beispielsweise errechnet die Software das Restbudget und erinnert an fällige Zahlungen. Letzteres ist bedeutend für die Planungssicherheit, weil nicht selten regelmäßige Zahlungen wie die vierteljährlich fällig KFZ-Versicherung in Vergessenheit geraten. Ebenfalls automatisch analysiert das Programm die finanzielle Situation. Dabei weist es auf Sparpotentiale hin und warnt, wenn ein festgesetztes Budget überschritten wurde. Auf diese Weise behält der Nutzer den Überblick und kommt schneller ans Ziel, wenn er für eine größere Anschaffung spart.

Private Finanzen verwalten – mit welcher Methode?

Die Finanzsoftware kann wesentlich mehr als das klassische Haushaltsbuch oder die Finanzverwaltung mit der Excel-Tabelle. Sie nimmt dem Nutzer einen Großteil der Arbeit ab und schafft ein transparentes Bild der aktuellen Situation. Dafür muss der Nutzer mit einem klassischen Haushaltsbuch oder einer Excel-Tabelle mehr tun. Im Vergleich zu Excel ist die Software wesentlich einfacher zu bedienen. Während Kenntnisse des Programms notwendig sind, um alle Funktionen einer Excel-Tabelle voll auszuschöpfen, bietet die Software aus sich heraus Hilfestellungen zur Nutzung. Private Finanzen verwalten, macht Sinn, egal welche Methode man nutzt. Die eigenen Ausgaben regelmäßig zu kontrollieren und zu analysieren, schafft Planungssicherheit und hilft beim Sparen. Wenn man sich für eine der drei Möglichkeiten entscheidet, kommt es also vor allem darauf an, welchen Zeitaufwand man zu investieren bereits ist und welche Funktionen einem persönlich wichtig sind.

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