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Bundesarbeitsministerin ist besorgt wegen des Fachkräftemangels in Deutschland.

Von der Leyen beklagt Fachkräftemangel

Berlin - Die Arbeitslosigkeit geht zwar zurück, aber  Bundesarbeitministerin von der Leyen ist trotzdem besorgt über den Mangel an Fachkräften.

Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen (CDU) zeigt sich trotz des erneuten Rückgangs der Arbeitslosigkeit besorgt über mehr als eine Million unbesetzter Stellen. Der Bedarf an qualifizierten und hochqualifizierten Fachkräften sei in einigen Branchen so hoch, “dass er den Jobmotor dahinter zu bremsen droht“, sagte von der Leyen am Donnerstag in Berlin. Dies sei aber “noch kein Flächenphänomen“. “

Es sinken nicht nur die Arbeitslosenzahlen, es sinkt auch die Unterbeschäftigung.“ Dank der aktiven Arbeitsmarktpolitik “kommen wir jetzt langsam an den harten Kern der Arbeitslosigkeit“, sagte die Ministerin mit Blick auf die sinkende Zahl von Langzeitarbeitslosen.

Kurz vor Beginn des neuen Ausbildungsjahres appellierte von der Leyen an alle noch unversorgten Bewerber, bei der Suche nach einer Lehrstelle “nicht nur die beliebten Berufe auszuwählen“. Bei den männlichen Jugendlichen seien dies der Kfz-Mechatroniker, der Kaufmann und der Koch, bei den jungen Frauen Verkäuferin, Kauffrau und Bürokauffrau. Es gebe aber noch offene Stellen in verwandten Bereichen. “Im Augenblick ist es so, dass wir bundesweit gesehen genauso viele offene Lehrstellen haben wie unversorgte Bewerber.“ Die Firmen forderte sie auf, sich “auch der jungen Menschen anzunehmen, die auf den ersten Blick nicht das richtige Zeugnis haben“.

dpa

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