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Laut Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen sind die Chancen für Arbeitslose gestiegen.

Von der Leyen: Chancen für Arbeitslose besser

Berlin - Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen (CDU) sieht den Arbeitsmarkt trotz der leichten Delle im August nach wie vor in guter Verfassung.

“Der Aufschwung ist immer noch da, aber seine Dynamik nimmt ab“, sagte von der Leyen am Mittwoch in Berlin. Saisonbereinigt habe sich der positive Trend fortgesetzt, wie sich am deutlichen Anstieg der gemeldeten offenen Stellen zeige. Die ferienzeitbedingte Zunahme der Arbeitslosenzahl um 5000 ist nach den Worten der Ministerin lediglich ein “Hauch“.

Die “sehr positive, nachhaltige und robuste Entwicklung am Arbeitsmarkt“ habe dazu geführt, dass die Arbeitslosenzahl trotz deutlichen Kürzungen in der aktiven Arbeitsmarktförderung nicht gestiegen sei. Auch Langzeitarbeitslose würden derzeit aus öffentlicher Beschäftigung in den ersten Arbeitsmarkt dauerhaft vermittelt. Ihre Job-Chancen seien derzeit “so gut wie selten“.

Rösler: Weiterer Rückgang der Arbeitslosigkeit zeichnet sich ab

Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler (FDP) geht davon aus, dass sich der Beschäftigungsaufschwung fortsetzt. “Insgesamt spricht vieles dafür, dass die Arbeitslosigkeit auch in der zweiten Jahreshälfte auf dem Rückzug bleiben wird“, heißt es in einer am Mittwoch in Berlin veröffentlichten Erklärung des Ministers. Obwohl die Konjunktur einen Gang zurückgeschaltet habe, sei die Nachfrage nach Arbeitskräften weiter hoch. “Der Fachkräftemangel ist zentrale wirtschaftspolitische Herausforderung, die wir auch mit Blick auf Fachkräfte aus dem Ausland angehen müssen.“

SPD: Rotstiftpolitik verhindert bessere Arbeitsmarktzahlen

SPD-Generalsekretärin Andrea Nahles hat Arbeitsministerin Ursula von der Leyen (CDU) vorgeworfen, durch ihre Rotstiftpolitik einen deutlicheren Rückgang der Arbeitslosenzahl verhindert zu haben. Die Zahlen zeigten, dass es “wegen der Sparorgien“ weiterhin Probleme mit der verfestigten Langzeitarbeitslosigkeit gebe, sagte Nahles am Mittwoch in Berlin. Die Ministerin blende diese Wahrheit aus.

Die Förderung für Arbeitssuchende - etwa in Form von Ein-Euro-Jobs - wurde nach Darstellung von der Leyens um 25 Prozent zurückgefahren. Gleichwohl habe die Beschäftigung von Langzeitarbeitslosen auch im August leicht zugenommen.

dpa

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