+
Arbeits- und Sozialministerin Ursula von der Leyen (CDU)

Von der Leyen: Talsohle nicht durchschritten

Berlin - Die neue Arbeits- und Sozialministerin Ursula von der Leyen (CDU) hält trotz der robusten Verfassung des Arbeitsmarktes die Talsohle für “noch nicht durchschritten“.

Auch eine Trendwende sei aus den November-Zahlen der Bundesagentur für Arbeit noch nicht erkennbar, sagte von der Leyen bei ihrem ersten öffentlichen Auftritt als neue Ressortchefin am Dienstag in Berlin. Sie war erst am Vortag von Bundespräsident Horst Köhler als Nachfolgerin für den bereits nach einem Monat zurückgetretenen Arbeitsminister Franz Josef Jung (CDU) ernannt worden.

Dank der Reformen, des Konjunkturpakets und kurzfristiger Maßnahmen wie dem Kurzarbeitergeld habe sich der Arbeitsmarkt bisher als robust erwiesen und besser gehalten als erwartet, betonte von der Leyen. Sie sprach zugleich aber von Signalen einer “negativen Entwicklung“, verwies auf die bevorstehenden Wintermonate und eine “verhaltene Auftragslage“.

dpa

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Ryanair bietet Piloten mehr Geld an
Bis zu 10 000 Euro mehr will Ryanair seinen Flugzeugführern unter anderem in Berlin und anderen Standorten zahlen. Damit will die Airline verhindern, dass es zu weiteren …
Ryanair bietet Piloten mehr Geld an
Lufthansa könnte große Teile der Air Berlin übernehmen
Eine Entscheidung ist es noch nicht, aber die Richtung scheint klar: Der deutsche Marktführer Lufthansa soll bei Air Berlin das größte Stück vom Kuchen haben. Doch der …
Lufthansa könnte große Teile der Air Berlin übernehmen
Ermittler spüren 2433 Mindestlohn-Verstöße auf
Am Bau und im Gastgewerbe stoßen die Ermittler auf die meisten Mindestlohnverstöße. Am auffälligsten sind Erfurt, Magdeburg und Berlin. Aber reichen die Kontrollen aus?
Ermittler spüren 2433 Mindestlohn-Verstöße auf
Thyssenkrupp-Stahlfusion bleibt umstritten
Die Pläne für eine Thyssenkrupp-Stahlfusion sorgen weiter für Zündstoff. Vor allem in der Belegschaft herrscht große Verunsicherung. Betriebsrat und IG Metall lehnen das …
Thyssenkrupp-Stahlfusion bleibt umstritten

Kommentare