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Ursula von der Leyen will Bildung statt Bargeld für die Kinder von Hartz-IV-Empfängern.

Von der Leyen will Bildung statt Bargeld für Kinder

Berlin - Ursula von der Leyen will Bildung statt Bargeld für die Kinder von Hartz-IV-Empfängern. Angelehnt an das Urteil des Bundesverfassungsgerichts äußerte sie, dass dieses die Bildungsdiskussion befeuere.

In der Diskussion um die angemessene Versorgung der Kinder von Hartz-IV-Empfängern setzt Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen (CDU) auf Bildung statt Bargeld. “Das Bundesverfassungsgericht hat nicht gesagt, gebt den Menschen einfach mehr Geld. Es geht doch um Teilhabe am Leben, um Bildung und Chancengleichheit“, argumentierte die Ministerin am Freitag im Gespräch mit “Spiegel online“.

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Sie nannte das jüngste Urteil der Verfassungsrichter, wonach die Regelsätze für die rund 6,5 Millionen Hartz-IV-Bezieher neu berechnet werden müssen, einen “Treibsatz, der unsere Bildungsdiskussion befeuert“. Langfristig sei jeder Cent für die Bildung “heute klug investiert, weil gut ausgebildete Kinder später Steuern zahlen, dieses Land voranbringen und unser Alter finanzieren“. Kinder, die wegen fehlender Förderung die Schule abbrechen oder die Lehre nicht beenden, seien auf “direktem Weg in die Langzeitarbeitslosigkeit“, warnte von der Leyen. “Das wird richtig teuer!“

dpa

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