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Kritik an Lidl-Angeboten für große Größen - sind die gar nicht so groß?

Umstrittene Discounter-Aktion

Lidl erntet heftige Kritik - Wegen Werbung für Plus-Size-Mode

Lidl sorgt mit seinem aktuellen Angebot mit Plus-Size-Mode von Größe 44 bis 56 für Ärger bei einigen Kunden: Das sei wohl kaum Plus Size, sagen sie.

Der Discounter Lidl sorgt mit seinem aktuellen Angebot an Plus-Size-Mode von Größe 44 bis 56 für Ärger bei einigen Kunden: Die angebotene Kleidung sei viel zu klein ausgezeichnet, von großen Größen könne da nicht die Rede sein, heißt es auf Facebook. „Leider fallen die Damenartikel 1-2 Größen kleiner aus, wie angegeben“, bemängelt etwa eine Facebook-Kommentatorin.

Lidl bietet Plus-Size-Mode an: Kritik an den Models

Und nicht nur deshalb rief der Post vom 15. Juli Kritik bei einigen Facebook-Usern hervor: Die Models auf dem Bild seien wohl kaum Plus Size, monieren einige Frauen.

„Wo bitte brauchen die Models auf dem Bild "große Größen"? Die Dame sowie der Herr haben ne normale Statur, bei ihr schätze ich höchstens oben 40/42, bei der Hose max 42/44. Beim Herrn in etwa genau so. Gerade solche Werbungen vermitteln das Bild von wegen normal oder leicht mollig seien gleich zustellen mit adipös-fett. Was bei den beiden Models definitiv nicht der Fall ist. Da kann ich einigen hier also nur zustimmen... Das ist einfach ein epic fail“, kommentierte eine Userin und fand einige Zustimmung. 

Plus-Size-Mode bei Lidl: Die Nachfrage ist groß

Dabei sorgt das Angebot, das mit „Lässig für den Sommer“ beworben wird, aber doch für Nachfrage: „War bei uns leider schon alles weg“, schrieben einige Interessentinnen. Und auch auf der Internetseite sind die ersten Farben und Größen bereits ausverkauft.

Für den Discounter ist es indes nicht der erste Fall von Kritik. Erst vor Kurzem monierten Datenschützer, dass Lidl mit der Rabatt-App Daten im großen Stil sammelt. Darüber hinaus brachte Lidl sich den Vorwurf der Treuelosigkeit ein, als sich der Discounter über Facebook nach einem Mitarbeiter erkundigte, der angeblich eine Kundin beleidigt hatte. Eine Revolution bei Lidl könnte indes für Autofahrer jetzt richtig teuer werden, wie nordbuzz.de* berichtet.

Mehr zu Plus-Size-Mode im Video: Auch Nike mit Kollektion

Auch Volkswagen hatte kürzlich wegen einer Werbung Ärger. Weil ein Spot stereotypische Geschlechterrollen vermitteln würde, hat ihn die britische Werbeaufsicht kürzlich verboten.

sam

*nordbuzz.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks

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