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Lidl wehrt sich gegen die Vorwürfe seine Kunden zu spät gewarnt zu haben.

Lidl: Kunden frühzeitig vor Käse gewarnt

Neckarsulm - Der zweitgrößte deutsche Discounter Lidl wehrt sich gegen Vorwürfe, seine Kunden zu spät vor mit Bakterien verseuchtem Käse gewarnt zu haben.

Lidl habe nach Information durch die deutschen Behörden am 22. Januar als erstes Handelsunternehmen sofort reagiert und die Ware aus dem Verkauf genommen, teilte das Unternehmen am Samstag in Neckarsulm mit.

Einen Tag später habe der Discounter einen öffentlichen Rückruf gestartet, in dem vor dem Verzehr des österreichischen Käses gewarnt worden sei. Im vergangenen Jahr waren vier Österreicher und zwei Deutsche nach dem Verzehr des Käses der obersteirischen Firma “Prolactal“ an einer Bakterieninfektion gestorben.

In dem Käse war bei Proben eine erhöhte Zahl von Listerien festgestellt worden. Insgesamt haben sich bereits mindestens 16 Menschen in Österreich und Deutschland mit den Bakterien infiziert. Die Verbraucherorganisation Foodwatch hatte Lidl am Freitag vorgeworfen, die Kunden zu spät informiert zu haben.

dpa

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