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Die Paketzustellung an die Haustüren der Verbraucher überfordert die Lieferdienste.

Neues Modell gefordert

Paketdienste fordern: Lieferung direkt an die Haustüre soll künftig kosten

Gerade in der Vorweihnachtszeit werden Unmengen Pakete direkt an die Haustüren geliefert. So kann es nicht weitergehen, klagen zu Lieferdienste - und fordern eine Reform.

Die Lieferung von Paketen direkt an die Haustür muss aus Sicht mancher Lieferdienste teurer werden. „In der Zukunft kann es so kommen, dass die Paketdienste standardmäßig an den Paketshop liefern und die Lieferung zur Haustür dann zum Beispiel 50 Cent kostet“, sagte der Geschäftsführer des Paketdiensts DPD, Boris Winkelmann, der „Wirtschaftswoche“ (Freitag). Als Grund verwies er auf das starke Wachstum im Online-Versandhandel und die dadurch gestiegenen Kosten für die Zustellung. „Die Abholung von Sendungen direkt vom Paketshop oder vom Paketkasten wird hingegen weiter an Bedeutung gewinnen“, sagte er.

Zustimmung bekam der DPD-Chef vom Konkurrenten Hermes: „Die Zustellung an die Haustür muss angesichts des hohen Aufwandes teurer werden“, sagte Hermes-Geschäftsführer Frank Rausch der Zeitschrift.

DPD geht einem Sprecher zufolge davon aus, dass das Paketaufkommen im diesjährigen Weihnachtsgeschäft um 15 Prozent im Vergleich zum Vorjahr wachsen wird. Die Wachstumsraten aufs ganze Jahr gerechnet hätten in den vergangenen Jahren im hohen einstelligen Bereich gelegen.

dpa/Video: Glomex

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