Linde zahlt 35 Millionen an Staatskasse

München - Die Staatsanwaltschaft München ermittelt nicht weiter wegen Korruptionsverdachts gegen den DAX-Konzern Linde. Der Industriegase-Hersteller wird jedoch in Folge der Ermittlungen 35 Millionen Euro an die Staatskasse zahlen.

Die Staatsanwaltschaft und der Konzern bestätigten am Donnerstag eine entsprechende Meldung der “Süddeutschen Zeitung“ vom selben Tag.

Danach hat sich Linde mit der Münchner Staatsanwaltschaft auf die genannte Summe verständigt und spricht selbst von einer “Ausgleichs-Zahlung“. Das Unternehmen soll laut Bericht in diesem Umfang davon profitiert haben, dass sich Berater und Vermittler bei der Akquisition von Aufträgen für das Unternehmen illegaler Praktiken bedient hätten.

dapd

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Trump: Steuern senken und Firmenumzüge nach Mexiko bestrafen
Der neue US-Präsident stellt den Freihandel in Nordamerika in Frage und will Importe aus Mexiko mit Strafzöllen belegen. Das Nachbarland legt sich schon einmal seine …
Trump: Steuern senken und Firmenumzüge nach Mexiko bestrafen
Kältewelle verdeutlicht Frankreichs Atom-Abhängigkeit
Materialsorgen und Finanznöte: Frankreichs Atombranche erlebt schwere Zeiten. Die Atomaufsicht nennt die Lage "besorgniserregend". Und vor der Präsidentschaftswahl ist …
Kältewelle verdeutlicht Frankreichs Atom-Abhängigkeit
McDonald's schwächelt wieder im US-Heimatmarkt
Mit ganztägigem Frühstück und neuen Angeboten hatte es für kurze Zeit so ausgesehen, als ob McDonald's den kriselnden US-Heimatmarkt rasch zurückerobern könnte. Doch der …
McDonald's schwächelt wieder im US-Heimatmarkt
Samsung führt Note 7-Brände auf Batterie-Probleme zurück
Samsung hat sich viel Zeit genommen, um die Probleme bei seinem feuergefährdeten Vorzeige-Modell Galaxy Note 7 zu untersuchen. Der Smartphone-Marktführer will verlorenes …
Samsung führt Note 7-Brände auf Batterie-Probleme zurück

Kommentare