Lkw-Boom löst bei MAN Gewinnschub aus

- München - Das anhaltend gute Geschäft mit Lastwagen hat dem Maschinenbau- und Nutzfahrzeugekonzern MAN zum Start ins Jahr zu einem Ergebnisschub verholfen. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum sei das operative Ergebnis um 67 Prozent auf 105 Millionen Euro geklettert. Der Umsatz erhöhte sich um 11 Prozent auf 3,2 Milliarden Euro. MAN-Chef Hakan Samuelsson sprach von einem erfreulichen Start ins Geschäftsjahr. An noch vorhandenen Schwachpunkten im Konzern werde konsequent gearbeitet.

<P class=MsoNormal>Der Auftragseingang schnellte dank Großaufträgen über 1,9 Milliarden Euro auf einen Rekordwert von 5,4 Milliarden Euro in die Höhe, das war fast die Hälfte mehr als vor Jahresfrist. Dabei sei das Wachstum des Geschäftsvolumens ausschließlich aus dem Ausland gekommen, wo 71 Prozent mehr Bestellungen verbucht wurden. Allein ein Großauftrag für Lastwagen des britischen Militärs machte 1,4 Milliarden Euro aus.</P><P class=MsoNormal>Im wichtigsten Geschäftsbereich Nutzfahrzeuge stieg der Umsatz in den ersten drei Monaten um zehn Prozent auf 1,68 Milliarden Euro. Das operative Ergebnis verdoppelte sich auf rund 62 Millionen Euro. Sorgenkind blieb die Druckmaschinen-Sparte, die wie im Vorjahr einen operativen Verlust von 16 Millionen auswies.</P><P class=MsoNormal>Man sei zuversichtlich, den Ordereingang von 15,6 Milliarden Euro im vergangenen Jahr weiter steigern zu können, vorausgesetzt die Konjunktur verschlechtere sich nicht. Die auch ohne die Großaufträge hohe Zuwachsrate von rund neun Prozent aus dem ersten Quartal werde sich aber nicht fortsetzen. Der Umsatz von 14,5 Milliarden Euro im Gesamtjahr 2004 soll in diesem Jahr um fünf Prozent zulegen. Das operative Ergebnis (2004: 566 Mio. Euro) will MAN erheblich steigern. Finanzvorstand Ferdinand von Ballestrem schloss einen dreistelligen Anstieg in Euro nicht aus.</P>

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