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Die Warnstreiks haben offenbar ihre Wirkung nciht verfehlt.

Lohnerhöhung um vier Prozent

Mehr Geld für Beschäftigte in Hotels und Gaststätten

München - Tarifeinigung im bayerischen Gastgewerbe: In der zweiten Runde haben sich die Arbeitgeber und die Gewerkschaft NGG auf vier Prozent mehr Lohn verständigt.

Die rund 180 000 Beschäftigten im bayerischen Hotel- und Gaststättengewerbe bekommen mehr Geld. Die Arbeitgeber und die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) einigten sich am Montag in München in der zweiten Verhandlungsrunde auf Einkommenserhöhungen um vier Prozent ab dem 1. April, wie NGG-Landesbezirkschef Hans Hartl mitteilte. Zusätzlich soll es rückwirkend für den Monat März eine Einmalzahlung von 45 Euro geben. Der Abschluss soll bis 31. Juli kommenden Jahres gelten.

Auch die Ausbildungsvergütungen sollen nach den Worten Hartls angehoben werden, und zwar um 40 Euro ab 1. April dieses Jahres und weitere 40 Euro ab 1. April 2014. Dieser Teil des Abschlusses habe eine Laufzeit bis zum 28. Februar 2015, sagte Hartl.

Warnstreiks zeigen offenbar Wirkung

Der NGG-Landesbezirkschef zeigte sich mit dem Ergebnis zufrieden. Es handele sich um den höchsten Abschluss für die Branche im bisherigen Tarifjahr. Offenbar hätten die Warnstreikaktionen am vergangenen Wochenende in einigen Münchner Hotels die Arbeitgeber beeindruckt. Ursprünglich hatte die Gewerkschaft monatlich 120 Euro mehr Geld bei zwölf Monaten Laufzeit sowie für die Auszubildenden monatlich 100 Euro mehr gefordert.

Der Verhandlungsführer der Arbeitgeber, Gerhard Engelmann, sprach von schwierigen und teilweise zähen Gesprächen. Das Ergebnis sei als „starker Fingerzeig für die Wertschätzung der Beschäftigten“ anzusehen.

dpa

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