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Im September 2014 protestierten die Londoner Taxi-Fahrer gegen die Uber-Zulassung

Nicht „fähig und geeignet“

London wirft Fahrdienst Uber raus

Uber wollte dem Taxi Konkurrenz machen. Zumindest in London ist das vorerst schiefgegangen: Die Stadt will den Fahrdienst von ihren Straßen verbannen.

Der Fahrdienst-Vermittler Uber erhält keine neue Lizenz für London. Das teilte die Nahverkehrsbehörde der britischen Hauptstadt am Freitag mit. Uber vermittelt via Handy-App private Fahrdienste.

Uber sei nicht „fähig und geeignet“, um eine Verlängerung der Lizenz zu erhalten, hieß es zur Begründung. Unter anderem bemängelte die Behörde. Uber zeige nicht genug Verantwortungsbewusstsein hinsichtlich der Sicherheit seiner Fahrgäste und der Öffentlichkeit. Die laufende Lizenz für Uber läuft am 30. September aus.

Uber will allerdings gegen die Entscheidung vor Gericht ziehen. Dafür hat die Firma drei Wochen Zeit - und wird dann während des Einspruchverfahrens weiterfahren können.

„Alle Unternehmen in London müssen nach den Regeln spielen und die hohen Standards einhalten, die wir erwarten - vor allem wenn es um die Sicherheit von Kunden geht“, erklärte Londons Bürgermeister Sadiq Khan einer Mitteilung zufolge.

Bereits seit März mussten die Fahrer des Dienstes in London einen Sprachtest nachweisen. Auch eine horrende Rechnung eines Londoner Uber-Fahrers für eine kurze Fahrstrecke hatte das Unternehmen in der britischen Hauptstadt in die Schlagzeilen gebracht. Insgesamt hat Uber zuletzt seine Zahlen allerdings verbessert.

dpa

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