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Die Lufthansa will die Austrian Airlines übernhemen.

Lufthansa beantragt Fristverlängerung für AUA-Übernahme

Frankfurt/Wien - Die Lufthansa will die Übernahme der Fluggesellschaft Austrian Airlines (AUA) mit einem Monat Verzögerung doch noch zum Abschluss bringen.

Die Deutsche Lufthansa sieht die Verhandlungen mit der EU-Kommission über die Übernahme der Austrian Airlines (AUA) kurz vor dem Abschluss und hat deswegen eine Fristverlängerung bei den österreichischen Behörden beantragt. Eigentlich sollten die Bedingungen der Lufthansa für eine AUA-Übernahme bereits am Freitag erfüllt sein. Die formale Genehmigung der Kommission könne aber nicht mehr fristgerecht erfolgen, teilte die Fluggesellschaft am Dienstag in Frankfurt mit.

 Noch in der vergangenen Woche sah es so aus, als ob es bei den Verhandlungen zwischen der Lufthansa und der EU-Behörde keine Annäherung gab. Die Brüsseler Behörde befürchtet, dass die Übernahme der AUA den Wettbewerb auf mehreren Verbindungen zwischen Deutschland und Österreich sowie zwischen Wien und Brüssel einschränken könnte.

EU muss auch Beihilfe genehmigen

Das Angebot der Lufthansa sieht als Bedingung vor, dass die Umsetzung kartellrechtlich genehmigt wird. Außerdem muss die EU eine Beihilfe der österreichischen Regierung über 500 Millionen Euro erlauben, damit die beiden Firmen fusionieren können. Die Lufthansa beantragte bei der österreichischen Übernahmekommission wegen den fortgeschrittenen Verhandlungen mit der EU, die Frist bis zum 31. August zu verlängern. Dabei stimmte sie sich nach eigener Mitteilung mit der staatlichen Holdinggesellschaft ÖiAG ab, die die Beteiligung des österreichischen Staates verwaltet.

Wird die tiefrote Zahlen schreibende AUA von der Lufthansa übernommen, kann die größte deutsche Fluggesellschaft ihre Flügel über weitere Teile Europas spannen. Das Unternehmen kaufte bereits die schweizerische Swiss, die belgische Brussels Airlines und British Midland (bmi).

ap

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