+
Lufthansa und Turkish Airlines arbeiten bereits im Verbund Star Alliance zusammen.

Vertiefte Allianz könnte Beiden nutzen

Lufthansa und Turkish Airlines nähern sich an

Hamburg - Die Lufthansa verhandelt einem Medienbericht zufolge mit Turkish Airlines nicht nur über eine engere Zusammenarbeit, sondern erwägt auch eine Überkreuzbeteiligung.

Unter einer Überkreuzbeteiligung versteht man den wechselseitigen Besitz von Firmenanteilen zweier Firmen untereinander.

Damit lasse sich das angestrebte Bündnis besser absichern, berichtete die „Financial Times Deutschland“ (Dienstagausgabe) unter Berufung auf Konzernkreise. Eine Fusion sei aber kein Thema. Auf Lufthansa-Seite verhandele Konzernvorstand Stefan Lauer mit Turkish-Airlines-Chef Temel Kotil.

Eine Lufthansa-Sprecherin lehnte es ab, den Bericht zu kommentieren. Sie verwies aber darauf, dass Lufthansa und Turkish Airlines bereits Partner im Verbund Star Alliance seien und das Gemeinschaftsunternehmen Sun Express betrieben. Die beiden Fluggesellschaften seien im ständigen Austausch, wie die Zusammenarbeit verbessert werden könne, erklärte die Sprecherin.

A380: Der neue Superflieger von Lufthansa

A380: Der neue Superflieger von Lufthansa

Beide Unternehmen würden dem Bericht zufolge von einer Kooperation profitieren. Sie könnten Kernstrecken gemeinsam bedienen und so die Kosten senken. Die Lufthansa bekäme einen schlagkräftigen Partner und könnte sich der Konkurrenz aus den Golfstaaten besser erwehren. Zudem biete die Lufthansa Turkish Airlines eine enge Zusammenarbeit mit ihren Konzerntöchtern Technik, IT und dem Cateringunternehmen LSG Sky Chefs an, hieß es.

dapd

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

WLAN im Zug gefordert - Bahn verspricht stabilere Telefonate 
Berlin - Erst kostenloses Internet, bald auch Spielfilme. Die Bahn löst Versprechen für mehr Komfort beim Reisen ein - bisher aber vor allem im ICE. Jetzt muss der …
WLAN im Zug gefordert - Bahn verspricht stabilere Telefonate 
Markenrechte von Schlecker sollen verkauft werden
Düsseldorf - Schlecker will seine Markenrechte verkaufen. Das Insolvenzverfahren der Drogeriekette läuft noch. Die Verhandlungen dürften noch ein paar Jahre in Anspruch …
Markenrechte von Schlecker sollen verkauft werden
Minister: Neues Tierwohl-Siegel nicht zum Nulltarif zu haben
Agrarminister Schmidt nutzt die Bühne der Grünen Woche, um sein Tierwohl-Label vorzustellen. Es soll den Tieren, aber auch den Fleischkonsumenten helfen. Doch noch …
Minister: Neues Tierwohl-Siegel nicht zum Nulltarif zu haben
Gegenwind für Mays Brexit-Kurs in Davos
In Davos wirbt Premierministerin May für Großbritannien als Wirtschaftsstandort mit guten Handelsbeziehungen in alle Welt. Doch für ihren Brexit-Kurs gibt es auch …
Gegenwind für Mays Brexit-Kurs in Davos

Kommentare