+
Gehen in Zukunft gemeinsame Wege: Die deutsche Lufthansa und die Austrian Airlines.

Lufthansa kauft Austrian Airlines - Vertrag unterzeichnet

Wien - Die Deutsche Lufthansa hat nach monatelangem Tauziehen die österreichische Fluggesellschaft Austrian Airlines AG gekauft. Die Vorstandsvorsitzenden der beiden Airlines unterzeichneten am Freitagnachmittag in Wien ein entsprechendes Abkommen.

Wie die für den Verkauf zuständige österreichische Industrieholding ÖIAG mitteilte, wird die AUA als eigene Marke mit einer eigenen Flotte in Wien erhalten bleiben.

Für den von der ÖIAG gehaltenen Staatsanteile von rund 42 Prozent zahlt die LH einen Preis von 366 000 Euro. Sie muss gleichzeitig aber AUA-Schulden in Höhe von mindestens 500 Millionen Euro übernehmen. Die Wettbewerbsbehörde der EU muss dem Verkauf noch zustimmen, weil der österreichische Staat 500 Millionen Euro der Gesamtschuldenlast der AUA von mindestens einer Milliarde Euro übernehmen will.

Wie der ÖIAG-Chef und Aufsichtsratsvorsitzende der AUA, Peter Michaelis, nach der Vertragsunterzeichnung mitteilte, können die bisher rot-weiß-rote Fluggesellschaft ihre "überlebenswichtigen" Langstreckenverbindungen aufrechterhalten. Das Zusammengehen der beiden Airlines biete Stabilität für den Standort Wien. Die Synergien auf Ertrags- und Kostenseite durch die AUA-Integration in die Lufthansa -Gruppe werden von beiden Seiten auf jährlich rund 80 Millionen Euro geschätzt.

dpa

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Nachfrage nach E-Autos überraschend hoch - lange Lieferzeiten 
Wer sich angesichts der Debatte um Umweltbelastung und drohende Fahrverbote für ein Elektroauto entscheidet, muss sich - das ökologische Bewusstsein in allen Ehren - auf …
Nachfrage nach E-Autos überraschend hoch - lange Lieferzeiten 
China droht mit scharfen Reaktionen auf mögliche US-Strafzölle
China hat den USA wegen der geplanten Einfuhrbeschränkungen für Stahl und Aluminium mit scharfen Reaktionen gedroht.
China droht mit scharfen Reaktionen auf mögliche US-Strafzölle
USA planen Strafzölle auf Stahl - Deutsche Wirtschaft reagiert bestürzt
Experten entlarvten Donald Trumps „freundliche Pose“ beim Weltwirtschaftsgipfel als reinen Marketing-Gag. Vor allem deutsche Wirtschaftsvertreter warnen vor den …
USA planen Strafzölle auf Stahl - Deutsche Wirtschaft reagiert bestürzt
Städtetag erwartet Fahrverbote für Dieselfahrzeuge
Der Deutsche Städtetag rechnet damit, dass die hohe Belastung durch Stickoxide zu Fahrverboten für Dieselfahrzeuge in Städten führen wird.
Städtetag erwartet Fahrverbote für Dieselfahrzeuge

Kommentare