Lufthansa will sein Personal um mehr als 4000 Mitarbeiter aufstocken. Vor allem bei der Billigtochter Eurowings sowie der Airline CityLine wird aufgestockt. Foto: Boris Roessler/Archiv
+
Lufthansa will sein Personal um mehr als 4000 Mitarbeiter aufstocken. Vor allem bei der Billigtochter Eurowings sowie der Airline CityLine wird aufgestockt. Foto: Boris Roessler/Archiv

Lufthansa will mehr als 4000 neue Mitarbeiter einstellen

Frankfurt/Main (dpa) - Die Lufthansa-Gruppe will 2016 mehr als 4000 neue Mitarbeiter einstellen.

Vor allem die auf Wachstumskurs fliegende Billigtochter Eurowings sowie die Airline CityLine, die erst seit Kurzem auch Langstrecken anbietet, sollen auch unterm Strich mehr Personal bekommen, wie der Konzern in Frankfurt am Main mitteilte. Bei der Lufthansa-Mutter dagegen werde es eher weniger echten personellen Zuwachs geben, sagte der Sprecher Michael Lamberty der Deutschen Presse-Agentur.

Schwerpunkt der Neueinstellungen seien 2800 Flugbegleiter. Die meisten sollten bei Lufthansa und Swiss arbeiten. Aber auch für Eurowings, Austrian Airlines und Lufthansa CityLine würden Flugbegleiter gesucht.

Zudem will der Konzern nach eigenen Angaben im neuen Jahr 240 Piloten einstellen - 140 bei Eurowings und 100 bei Austria Airlines. Hinzu kämen etwa viele Auszubildende in mehr als 30 Berufen sowie 150 neue Service-Mitarbeiter am Flughafen München.

Insgesamt zählt die Lufthansa-Gruppe derzeit rund 119 000 Mitarbeiter. Wie viele davon den Konzern 2016 altersbedingt oder aus anderen Gründen verlassen werden, konnte Lamberty nicht sagen. "Es wird aber im neuen Jahr unterm Strich ein personelles Wachstum geben."

Mit der Billigtochter Eurowings will der unter Druck geratene Konzern die Kosten drücken. Seine bislang extrem streikträchtigen Tarifkonflikte mit den Flugbegleitern und Piloten laufen 2016 weiter. Während bei den Flugbegleitern im Januar eine Schlichtung beginnen soll, zeichnet sich bei den Piloten noch keine Lösung ab.

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Nächste Milliardenhilfe für TUI - Gewerkschaften kritisieren Konzernführung
Der größte Reisekonzern der Welt erhält weitere staatliche Hilfen als Reaktion auf die Umsatzeinbußen durch Corona. Kritik gibt es aber von Gewerkschaften an der …
Nächste Milliardenhilfe für TUI - Gewerkschaften kritisieren Konzernführung
Dax dank Wall Street erneut über 13.000 Punkten
Frankfurt/Main (dpa) - Dem Dax ist am Mittwoch nach einem zunächst recht schwachen Handelsverlauf doch noch der Sprung über die Marke von 13.000 Punkten gelungen. Dabei …
Dax dank Wall Street erneut über 13.000 Punkten
Weniger Unkraut- und Schädlingsgift auf deutschen Äckern
Im vergangenen Jahr setzten Deutschlands Landwirte so wenig Pestizide ein wie seit 20 Jahren nicht. Die Agrarministerin ist zufrieden. Doch Umweltschützer geben keine …
Weniger Unkraut- und Schädlingsgift auf deutschen Äckern
Tui einigt sich mit Bund auf weitere Milliardenhilfe
Vor dem Corona-Schock galt Tui als kerngesunde Firma. Dann trafen die Schließung ganzer Urlaubsländer und anhaltende Risiken beim Reisen den Tourismus ins Mark. Der Bund …
Tui einigt sich mit Bund auf weitere Milliardenhilfe

Kommentare