Luxusautos ziehen Daimler aus der Krise

Stuttgart - Ein kräftiges Wachstum vor allem bei dem Luxusautos der S- und E-Klasse hat den Autohersteller Daimler hat aus der Krise gezogen.

Der Nettogewinn des Konzerns bis Ende März lag bei 612 Millionen Euro nach einem Verlust von 1,3 Milliarden Euro im Vorjahresquartal. Der mit Abstand größte Beitrag zum Schwenk kam von der Auto-Sparte Mercedes Benz-Cars, wie Daimler am Dienstag in Stuttgart bei der Vorlage der Zwischenbilanz mitteilte. Auch die übrigen Bereiche Lastwagen, Busse, Lieferwagen und die Finanzsparte waren wieder in den schwarzen Zahlen. Allerdings musste Daimler bei der Beteiligung am Luftfahrtunternehmen EADS einen Verlustanteil von 269 Millionen Euro wegstecken. Das wurde aber aufgefangen vom Verkauf der Beteiligung am indischen Konzern Tata Motors, war 265 Millionen Euro in die Kassen spülte. Der Umsatz im ersten Quartal stieg um 13,4 Prozent auf 21,2 Milliarden Euro. Vor allem die Pkw-Sparte konnte den Angaben zufolge zulegen. Der Umsatz stieg um 27,5 Prozent auf 11,6 Milliarden Euro. Nach dem guten Start hob Daimler seine Prognose für das laufende Jahr an. Der Umsatz soll 2010 steigen, aber noch nicht das Jahr 2008 erreichen. Der Konzern-Gewinn vor Steuern und Zinsen (Ebit) soll bei 4 Milliarden Euro liegen nach einem Milliardenverlust im Jahr 2009. Zwtl: Doppelt so stark wie der Weltmarkt Das Ebit für Mercedes-Benz Cars wird nun bei 2,5 Milliarden bis 3 Milliarden Euro erwartet. Daimler rechnet mit einem Wachstum des Weltmarktes von 3 bis 4 Prozent und will selbst doppelt so stark wachsen. So sei die 2009 erneuerte Hauptlinie E-Klasse 2010 erstmals voll verfügbar mit allen Modellvarianten. Die Lastwagensparte Daimler Trucks soll 500 Millionen bis 700 Millionen Euro zum Ebit aus dem laufenden Geschäft beitragen. Die Lieferwagen sollen 250 Millionen bringen, die Busse 180 Millionen und die Finanzdienstleistungen 500 Millionen. Ende## DAPD

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