Großalarm in Hamburg nach Explosion an S-Bahnhof

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"Made in Germany" begehrt wie nie

- Wiesbaden - Produkte made in Germany sind weltweit begehrt wie nie zuvor. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes stiegen die Ausfuhren im dritten Quartal um 9,7 Prozent auf 197,2 Milliarden Euro. In den ersten neun Monaten legten sie um 7,1 Prozent auf 579,5 Milliarden Euro zu. Einen wahren Nachfrageboom erlebten deutsche Exportgüter im dritten Quartal in Ländern außerhalb der EU. Die Ausfuhren in diese Staaten stiegen um 14,2 Prozent auf 76,0 Milliarden Euro und damit stärker als die Gesamtexporte.

Das stärkste Plus verzeichneten die deutschen Ausfuhren mit 24,3 Prozent auf 4,8 Milliarden Euro nach Russland sowie mit einem Zuwachs von 23,7 Prozent auf 6,2 Milliarden Euro nach China. Die Exporte nach Nord- und Südamerika verbesserten sich um 13,7 Prozent auf 24,0 Milliarden Euro. In die USA wurden Waren im Wert von 17,7 Milliarden Euro geliefert, 9,8 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Die Ausfuhren in die EU-Länder stiegen um 7,1 Prozent auf 121,3 Milliarden Euro und nach Japan nur um magere 1,9 Prozent auf 3,4 Milliarden Euro.

"Nach einer Verschnaufpause im ersten Halbjahr 2005 haben sich die deutschen Exporte nach China im dritten Quartal kräftig erholt. Ein Ende des Chinabooms ist nicht in Sicht", erklärte Anton Börner, Präsident des Bundesverbandes des Deutschen Groß- und Außenhandels. So habe das Wachstum des Handels mit Russland sogar noch über dem mit China gelegen.

Die Importe nach Deutschland legten im dritten Quartal um 9 Prozent auf 156,2 Milliarden Euro zu.

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