EU-Parlament

„Made in...“:  Herkunftssiegel soll Pflicht werden

Straßburg - Das EU-Parlament will die Herkunftsbezeichnung „Made in...“ für alle Waren zur Pflicht machen. Die Abgeordneten stimmten am Dienstag in Straßburg mit großer Mehrheit für diesen Entwurf.

Dadurch soll das bisherige freiwillige System ersetzt werden. Die Pflicht soll für alle Verbraucherprodukte außer Lebensmittel gelten. Eine Einigung ist wegen der Opposition zahlreicher Länder, angeführt von Deutschland, aber noch lange nicht in Sicht. Die deutsche Industrie sieht das Markenzeichen „Made in Germany“ in Gefahr, wenn es nicht mehr für Produkte gelten dürfte, die hauptsächlich im Ausland hergestellt wurden.

dpa

Was ist eigentlich noch "Made in Germany"?

Was ist eigentlich noch "Made in Germany"?

Rubriklistenbild: © dpa

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Burger King holt Lizenz-Partner für Expansion ins Boot
Die Expansionspläne von Burger King in Deutschland werden konkreter. Dafür hat sich die Kette mit einer neuen Partnerschaft gestärkt. Im Visier: Attraktive Lagen an den …
Burger King holt Lizenz-Partner für Expansion ins Boot
Verbände: Baukindergeld würde das Bauen teurer machen
Mit 1200 Euro pro Jahr und Kind soll der Staat helfen, Häuser und Wohnungen abzuzahlen. So planen es Union und SPD. Doch der Geldsegen stößt nicht unbedingt auf …
Verbände: Baukindergeld würde das Bauen teurer machen
Geplante Deutschland-Expansion: Burger King holt sich Verstärkung
Die Fast-Food-Kette Burger King hat sich für ihre geplante Deutschland-Expansion Verstärkung geholt.
Geplante Deutschland-Expansion: Burger King holt sich Verstärkung
Finanzminister einigen sich auf Guindos für EZB-Vizeposten
Bei der Europäischen Zentralbank (EZB) werden die Weichen für eine Neuausrichtung gestellt. Die Euro-Finanzminister unterstützen den Spanier de Guindos als künftigen …
Finanzminister einigen sich auf Guindos für EZB-Vizeposten

Kommentare