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Bis zu 5000 Deutsche Bahn-Mitarbeiter könnten von der Kurzarbeit betroffen sein.

Schlechte Auftragslage

Von März an Kurzarbeit bei der Bahn

Berlin - Bei der Deutschen Bahn wird vom 1. März an Kurzarbeit eingeführt. Betroffen sind Beschäftigte der Güterbahn (DB Schenker Rail), wie eine Unternehmenssprecherin am Freitag in Berlin sagte. Sie bestätigte damit einen Bericht der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" (FAZ/Samstag).

Danach könnten bis zu 5000 von insgesamt 28 000 Mitarbeitern auf Kurzarbeit gehen. Diese Zahl bestätigte die Bahn aber nicht. Die Kurzarbeit werde für "ausgewählte Bereiche und Funktionsebenen" und regional unterschiedlich nötig sein, sagte die Sprecherin. Dazu liefen noch Verhandlungen mit den Betriebsräten. Mit dem Schritt reagiert der bundeseigene Konzern auf den Auftragseinbruch im Schienengüterverkehr.

Voraussichtlich muss laut "FAZ" vor allem an den Standorten der Automobil- und Stahlindustrie im Westen und im Süden Deutschlands sowie in der Region Halle/Leipzig kurzgearbeitet werden. Die Bahnsprecherin sagte der dpa, Kurzarbeit sei nur eine Maßnahme, um auf den Auftragsschwund zu reagieren. Soweit möglich, würden auch Arbeitszeitkonten geleert, Mitarbeiter versetzt und ausgelagerte Tätigkeiten wieder zurück zur Bahn geholt. Der Aufträge für die Güterbahn gehen seit Oktober verstärkt zurück. Bereits im Dezember hatte die Bahn rund elf Prozent ihrer Güterwaggons stillgelegt.

dpa

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