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Frank Stronach schwört Opel-Mitarbeiter auf harte Zeiten ein.

Magna-Chef stimmt Opelaner auf harten Weg ein

Frankfurt/Main - Magna-Chef Frank Stronach hat die Opel-Mitarbeiter auf harte Zeiten eingeschworen: Opel habe lange keinen Gewinn mehr gemacht und die wirtschaftlichen Zeiten seien nicht so blühend, sagte er.

Magna-Chef Frank Stronach hat die Opel-Beschäftigten auf eine schwierige Sanierung eingestimmt. “Opel hat schon lange keinen Profit mehr gemacht, und die Wirtschaft ist zurzeit auch nicht so blühend“, sagte Stronach der Zeitung “Österreich“. Es werde “für alle Beteiligten ein harter Weg werden“. Magna sei bei Opel erst am Anfang.

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Stronach sagte der Zeitung, er sei glücklich, dass die Einigung mit General Motors über den Einstieg des Zulieferers Magna und der russischen Sberbank doch noch erfolgt sei: “Wir sind auch immer weiter drangeblieben und haben deshalb ein gutes Geschäft abgeschlossen.“ Das Magna-Team habe sehr hart und erfolgreich gearbeitet.
Der Magna-Chef bekannte sich zu einer Beteiligung der Opel-Mitarbeiter an ihrem Unternehmen: “Es wird sich ungefähr bei zehn Prozent einpendeln, aber da müssen wir noch Gespräche führen.“ Es sei wichtig, im Unternehmen zufriedene Mitarbeiter zu haben: “Sie machen den Erfolg erst möglich.“

Brüssel plant Ministerkonferenz zu Opel

Angesichts der geplanten Verkaufs von Opel an den Zulieferer Magna und russische Investoren will die EU-Kommission die Industrieminister der betroffenen EU-Staaten einberufen. Das sagte ein Sprecher der Kommission am Freitag in Brüssel. Solche Treffen zur europäischen Koordinierung hatte es in der Vergangenheit bereits mehrfach gegeben. Für Industrie ist in der Kommission der deutsche SPD-Politiker Günter Verheugen zuständig. EU-Kommissionspräsident José Manuel Barroso habe Verheugen und Wettbewerbskommissarin Neelie Kroes gebeten, die Lage zu beobachten und sicherzustellen, dass alle betroffenen EU-Staaten informiert werden.

AP

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