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Er will in vier Jahren bei Opel Gewinne sehen: Magna-Chef Frank Stronach.

Magna: Gewinne schon in vier Jahren

Ottawa - Der Chef des potenziellen neuen Opel-Investors Magna, Frank Stronach, erwartet, dass die deutsche Traditionsmarke in vier Jahren wieder Gewinne macht.

Stronach rechne damit, dass Opel in drei Jahren aus den roten Zahlen herauskomme, sagte Stronach am Dienstag in Ottawa. Opel werde seinen Markt nach Russland und in andere Teile der Welt ausweiten. Zuvor hatte Magna ein Scheitern der eingeleiteten Opel-Übernahme nicht ausgeschlossen.

“Es gibt keine Zusicherung, dass aus Magnas derzeitigem Engagement eine Übernahme resultieren wird“, hieß es in einer Erklärung des kanadisch-österreichischen Autozulieferers. Was man in den Gesprächen mit dem Opel-Mutterkonzern General Motors sowie den Regierungen in Berlin und Washington erreicht habe, sei ein “Rahmenkonzept“. Allerdings machte Stronach deutlich, dass er an einen Erfolg glaubt. Alle Seiten würden an einer endgültigen Vereinbarung arbeiten.

Stronach präsentierte am Dienstag in Ottawa einen neuen elektrisch angetriebenen Kleinwagen, den Magna zusammen mit dem Opel-Konkurrenten Ford entwickelt hat. Der Magna-Chef äußerte die Erwartung, dass in den nächsten sechs Jahren 15 Prozent aller Neuwagen einen Elektro- oder einen Hybridantrieb haben werden. Bis 2021 werde sich dieser Anteil noch einmal verdoppeln. Magna hat rund 300 Millionen kanadische Dollar (195 Millionen Euro) in das Projekt gesteckt und versucht nun, von der kanadischen Regierung zinsgünstige Kredite für etwa die Hälfte der Kosten zu bekommen.

AP

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