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Marker zieht sich ganz aus Eschenlohe zurück

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- Garmisch-Partenkirchen - Seine Selbständigkeit hat der renommierte bayerische Skibindungshersteller mit dem Verkauf an den US-Wintersport-Riesen K2 bereits verloren. Jetzt kehrt Marker, seit Jahrzehnten zunächst mit Farchant, seit 1988 mit Eschenlohe im Landkreis Garmisch-Partenkirchen, verbunden auch diesem Standort den Rücken (wir berichteten). Allerdings werden die Arbeitsplätze nicht ins Ausland verlagert.

Alle 60 noch verbliebenen Mitarbeiter können mit der Firma in die Europazentrale der Konzernmutter K2 in Penzberg (Landkreis Weilheim-Schongau) umziehen. Auch die bisherigen Funktionen sicherte Christoph Bronder, Präsident der Völkl-/Marker-Gruppe, den bislang in Eschenlohe beschäftigten Mitarbeitern zu.

Produziert wird in dem Firmengelände nn Eschenlohe ohnehin nichts mehr. Bereits im Herbst 2003 hat das einstige bayerische Traditionsunternehmen Marker die gesamte Skibindungsproduktion nach Tschechien verlagert. Dort sind 350 Mitarbeiter beschäftigt, die 2004 mehr als eine Million Bindungen gefertigt haben. Verwaltung, Personal- und Finanzabteilung, Entwicklung, Vertrieb, Marketing, Wartung und Werkzeugbau und Labor sind noch in Oberbayern angesiedelt.

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