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Martin A. Armstrong gilt als Börsen-Guru. 

Prognose für den 1. Oktober 2015

Börsen-Guru prophezeit Ende des Euro und großen Crash

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München - Martin A. Armstrong gilt als Börsen-Guru. Er hat schon einige Crashs mithilfe einer speziellen Formel richtig vorhergesehen. Nun prophezeit er das Ende des Euro und einen heftigen Kurssturz - letzteres für den 1. Oktober 2015. 

Martin A. Armstrong ist US-Finanzberater und Analyst. Er gilt als Börsen-Guru, für manche ist er aber einfach nur ein Scharlatan. Schon früh entwickelte er ein Modell, mit dessen Hilfe er im Herbst 1987 den größten Börsen-Crash der Nachkriegsgeschichte, den sogenannten "Black Monday", korrekt voraussagte. Es blieb nicht seine einzige richtige Prognose. Martin Armstrong hat in der Finanzbranche einen besonderen Ruf als Hellseher. Auch Währungskrisen hat er bereits mit Erfolg prophezeit. Einen Makel hat seine Erfolgsstory allerdings: Denn Martin Armstrong saß zwölf Jahre im Gefängnis - wegen Betrugs von japanischen Anlegern. Einen Prozess hatte es damals allerdings nicht gegeben, weshalb der heute 65-Jährige noch immer von einer Verschwörung spricht.

Armstrong sagt für den 1. Oktober 2015 großen Börsen-Crash voraus

Aktuell sorgt Armstrong allerdings anderweitig für Schlagzeilen. Gegenüber der Zeitung "Die Welt" sagte der Finanzanalyst nun das Ende des Euro voraus. Auf ein Datum wollte er sich nicht festlegen, dafür aber auf eine Wahrscheinlichkeit: "Ich würde sagen, dass das Risiko für den Zerfall bei 90 Prozent liegt." Begründet liegt die Prognose laut Armstrong unter anderem darin, dass die Währungsunion von Anfang an völlig falsch aufgezogen worden sei. "Damit der Euro eine Chance gegen den Dollar hat, hätte man von Anfang an einen einheitlichen Anleihemarkt schaffen müssen. Die großen Investmentgesellschaften wollen ihre Hunderte Billionen in einheitliche Euro-Staatsanleihen anlegen und nicht in Bundesanleihen oder italienischen Schuldtiteln", erklärte er der "Welt". Dieser Fehler brächte das europäische Bankensystem regelmäßig in Schieflage.

Glaubt man dem Börsen-Guru Armstrong, dann wird die Euro-Rettungspolitik langfristig vor der Kapitalmärkten kapitulieren müssen. Es ist in diesen Tagen nicht seine einzige düstere Prognose: Armstrong prophezeit außerdem, dass es am 1. Oktober 2015 zu einem großen Crash kommen werde. Betroffen seien vor allem Staatsanleihen.

Film über das Leben von Martin A. Armstrong demnächst im Kino

Der Experte hat diesen Termin mit seinem sogenannten "Pi-Code" berechnet. In Finanz-Kreisen gilt das Modell als eine Art Weltformel. Der "Pi-Code" kombiniert umfassende historische Daten mit den Kapitalflüssen der großen Anleger, um sich anbahnende Krisen an den Kapitalmärken früh zu erkennen.

Die aktuellen Prognosen dürften Martin A. Armstrong allerdings auch helfen, in Europa die Werbetrommel für den Streifen "The Forecaster" zu rühren. Darin wurde das Leben des Börsen-Gurus verfilmt. Er läuft am 7. Mai in den deutschen Kinos an.

pie 

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