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McDonald‘s: Beim Gang zur Fastfood-Kette könnte bald eine Menge anders sein. 

Burger-Gigant gibt Versprechen ab

McDonald‘s plant die Revolution - und ändert in einer Filiale fast alles: Kunden sind irritiert

Wohl jeder hat in einer McDonald‘s-Filiale schon einmal gegessen. McFlurry, Burger, Pommes. Doch an einem Standort ist vieles ganz anders. Die Kunden sind irritiert. 

Berlin - Mehr als zwei Millionen Gäste besuchen derzeit täglich eine der deutschen Filialen. Der Börsenkurs von McDonald‘s ist im stetigen Aufwärtsgang begriffen. Ein Viertel der Deutschen isst mindestens einmal im Monat bei McDonald‘s - oder öfter. Alles bestens also? Keineswegs, denn sonst würde der Burgerbrater nicht zu so radikalen Experimenten wie derzeit greifen. 

Konkret geht es um völlig neue Materialien, die für Geschirr und Verpackungen in den Filialen von McDonalds zum Einsatz kommen. Denn derzeit testet die Fastfoodkette in Berlin, wie man die gigantischen Mengen schlecht oder gar nicht recyclebaren Mülls vermeiden kann. Und das wird bald alle Kunden betreffen. 

McDonald‘s: Schon bald könnte in den Filialen anders sein 

Teil der erheblichen Umstellungen sind neue Materialien wie Bambus, Apfelpressrückstände oder sogar Stroh. Ebenso ist von Graspapier und Holzlöffeln die Rede. Und der Kunde ist bei „Better M Store“ das Versuchskaninchen: Serviert werden die bekannten Produkte wie Burger, Pommes, McFlurry und Salat. Doch bei der Verpackung wird wild experimentiert. 

Das Versprechen von McDonald‘s: Wie und womit die Kunden gerne essen, dürfte schon bald in allen Filialen zu finden sein. Konkret ist von einem Dreijahres-Plan die Rede. Und der geht weit darüber hinaus, wie zuletzt einen veganen Burger in den Filialen einzuführen. Denn das Unternehmen weiß: „Wir sind ein Symbol, wenn es um die Erzeugung von Müll geht.“

McDonald‘s-Kunden äußern teilweise heftige Kritik an Änderungen

Allein bei den Trinkhalmen testet McDonald‘s sechs Varianten: Bambus, Edelstahl, Glas, Stroh, Pappe und Apfelpressrückstände. Und es geht auch um radikale Änderungen, die hinter den Kulissen wie in der Küche stattfinden. Das völlig neue Experiment dauert noch bis Ende Juni. 

Die Kunden selbst äußern sich teilweise kritisch. „Benutzt doch mal Mehrweg-Handschuhe zum Patties-Auflegen“, bemängelt ein Nutzer auf Facebook. Stattdessen würden aktuell jeweils ein neuer Plastik-Handschuh nach kürzester Zeit in den Müll geschmissen. Und ein anderer McDonald‘s-Kunde wird noch drastischer: „Das fällt Euch aber früh ein! Die letzten Jahrzehnte habt ihr doch Müll ohne Ende produziert.“

Vorher, hinterher: So könnte bei McDonald‘s zukünftig beispielsweise ein McFlurry aussehen. Andernorts sollen die Änderungen noch deutlich radikaler werden. 

Kuriose Ideen von McDonald‘s-Kunden zum derzeitigen Müllproblem

Andere wiederum äußern teilweise detaillierte Vorschläge, wie McDonalds es besser machen könnte. So könnten Strohhalme nur auf Nachfrage ausgeteilt werden. Man könnte wie im Restaurant mit Messer und Gabel und Tellern essen. Und die Tragetaschen müssten endlich etwas kosten - so, wie es manche Supermarkt-Ketten zuletzt vorgemacht haben

Ein kreativer Vorschlag ist auch noch dabei: Einfach Makkaroni statt Strohhalme austeilen. McDonald‘s hat versprochen, genau zuzuhören. Wir werden also schon bald sehen, wie sie sich die Filialen ändern werden.  

Dass McDonald‘s zu radikalen Änderungen bereit ist, hat man schon zuletzt mitbekommen. Vor Kurzem stellte das Fastfood-Unternehmen seinen Bestellprozess vielerorts komplett um. Das berichtet merkur.de*

rpp

*merkur.de ist Teil des Ippen-Digital-Zentralredaktion-Netzwerks

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