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Matteo Salvini verärgert über McDonald‘s.

Fast-Food-Kette reagiert

Freche Werbung von McDonald‘s bringt sogar Italiens Innenminister Salvini auf die Palme

Eine Werbeaktion von McDonald‘s in Österreich hat für viel Ärger in Italien gesorgt. Sogar Innenminister Matteo Salvini meldete sich empört zu Wort. 

Österreich - Werbeaktionen und Marketing-Kampagnen sollen im besten Fall für viel Aufmerksamkeit und Publicity sorgen. Im Falle der amerikanischen Fast-Food-Kette McDonald‘s ging der Schuss nun allerdings nach hinten los. 

In Österreich wollte das Milliarden-Unternehmen ein Sommermenü mit dem Motto „Italian Summer“ anpreisen und wählte dafür den Slogan „Für echte Mampfiosi“. Ein Spruch, der in Italien alles andere als gut angekommen ist. Anspielungen und italienische Verallgemeinerungen auf die Mafia sind dort eher ungern gesehen. 

McDonald‘s-Fail: Matteo Salvini meldet sich überTwitter

So meldete sich auch Italiens Innenminister Matteo Salvini, der kürzlich erst im Fall Rackete ein hartes Urteil über Deutschland fällte, auf Twitter und empörte sich: „Italiener alle Mafiosi? Wie traurig ... Wir haben unseren Stolz und unsere Würde zurückgewonnen. Es gibt kein Zurück mehr“. Dabei ist dem Rechtspopulisten allerdings ein nicht unwichtiger Fehler unterlaufen. In seinem Tweet schrieb er fälschlicherweise, die Kampagne käme aus Deutschland statt aus Österreich. 

McDonald‘s hat mittlerweile auf den umstrittenen Slogan reagiert und das Wort „Mampfiosi“ durch „Amici“ - also „Für echte Amici (Freunde)“ - ersetzt. Ein Sprecher äußerte sich: „Wir wollten mit dem Plakat unsere aktuellen Burger mit Augenzwinkern bewerben. Natürlich war es nicht unsere Absicht, Italienerinnen oder Italiener in irgendeiner Weise zu beleidigen, und wir entschuldigen uns aufrichtig bei allen, die sich beleidigt fühlen.“ Die Werbeplakate wurden überklebt. 

Eine McDonald‘s-Filiale geriet kürzlich aus komplett anderen Gründen in die Schlagzeilen. Eine Frau bekam ein Kind auf dem Parkplatz. Die Reaktion ihres Mannes macht alles noch verrückter.

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