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McDonald's will seine Filialen umrüsten.

Currywurst soll es nun richten

Weniger Besucher bei McDonald's

Mücnhen - Vom Pferdefleisch-Skandal ist McDonald's nicht betroffen, beteuert das Unternehmen. Probleme macht der Fastfoodkette dagegen die schwindende Kundschaft. Eine deutsche Leibspeise soll es nun richten.

Der Fastfood-Gigant McDonald's hat mit einer leicht rückläufigen Zahl von Kunden zu kämpfen. „Die Gästezahl haben wir nicht erhöht, das können wir nicht einfach hinnehmen“, sagte Deutschlandchef Bane Knezevic am Mittwoch in München. 2011 konnte das Unternehmen noch mehr als eine Milliarde Gäste in Deutschland feiern. 2012 dagegen waren es nach Angaben des Unternehmens pro Tag etwas mehr als 2,7 Millionen - auf das Jahr gerechnet wird die Milliarden-Marke nicht erreicht.

Zu schaffen mache McDonald's vor allem der generell rückläufige Trend in der Branche, so ein Sprecher. Die Konkurrenz der Pizzabäcker oder Gaststätten verliere seit Jahren Kunden - diese Entwicklung treffe auch den Fastfood-Bereich.

Umsatz erhöht

Den Umsatz hingegen konnte die Schnellrestaurant-Kette leicht erhöhen, was aber auch mit der Erhöhung der Preise in den Filialen zu tun hat. Auf mehr als 3,2 Milliarden Euro und 1,6 Prozent schraubte McDonald's den Erlös seiner Restaurants hoch. Zusätzlich eröffneten die Amerikaner im vergangenen Jahr 25 neue Filialen. In den insgesamt 1440 Burgerbratereien arbeiten mehr als 64 000 Menschen.

Im Hinblick auf den Pferdefleisch-Skandal gab Knezevic Entwarnung: Pferdefleisch habe „in unser System keinen Eingang gefunden“. Der McDonald's-Deutschlandchef verwies auf die Lebensmittelskandale der letzten Jahren, von denen das Unternehmen nie betroffen gewesen sei. Laut eines Sprechers hat McDonald's Vertrauen in die Schlachtereien, mit denen man schon viele Jahre zusammenarbeite. Die Herkunft des angelieferten Rindfleisches könne bei Bedarf lückenlos bis zum Tier zurückverfolgt werden. Trotz des Skandals seien die Kontrollen aber nicht erhöht worden.

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Auch für 2013 erwartet Knezevic ein „Jahr der Herausforderungen“ mit bescheidener Perspektive. Um die Kunden zurück zu Big Mac oder Fritten zu bekommen, setzt McDonald's auf weiter lokale Angebote und Modernisierung: „Auch McDonald's muss sich wandeln“, sagte der Vorstandsvorsitzende. Es sei geplant, die Restaurants in Deutschland flächendeckend mit modernen Bezahlterminals auszustatten - mit der Umrüstung soll dieses Jahr begonnen werden. Sie sei „unabdingbar für den Erfolg“.

Vor allem Produkte speziell für den deutschen Markt - wie ein Burger mit Rostbratwürsten - haben sich in der Vergangenheit gut verkauft. Deswegen hat McDonald's auch die klassische deutsche Currywurst ins Sortiment aufgenommen - natürlich unter dem Namen „McCurrywurst“.

Deutschland ist der viertgrößte Markt für McDonald's. Nur in den USA, Japan und Frankreich verkauft der Konzern mehr Fastfood.

dpa

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