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Wird gehörig zu Kasse gebeten: Ex-Siemens-Boss Heinrich von Pierer.

Medien: Siemens droht nach Vergleich Ärger aus USA

München - Drei große US-Pensionsfonds lehnen den ausgehandelten Vergleich im Schadenersatz-Streit des Elektrokonzerns mit Ex-Managern ab.

Das Nachrichtenmagazin "Focus“ zitiert in einem artikel den Tübinger Anwalt Andreas Tilp, der die drei amerikanischen Pensionsfonds vertrete, mit den Worten: "In unseren Augen ist das ein Billigvergleich und aus Aktionärssicht nicht akzeptabel. Sollte die Hauptversammlung den Vergleichsvorschlägen zustimmen, behalten sich unsere US-Klienten alle rechtlichen Angriffe vor.“

Pierer und die meisten anderen von Schadenersatzforderungen betroffenen Manager hatten sich nach langem Tauziehen Anfang Dezember dazu bereiterklärt, zusammen fast 20 Millionen Euro an Siemens zu zahlen. Damit leisten sie einen symbolischen Beitrag für den milliardenschweren Schmiergeld-Skandal, der den Elektrokonzern in seine bisher schwerste Krise gestürzt hatte. Keine Einigung kam mit den beiden Ex-Vorständen Heinz-Joachim Neubürger und Thomas Ganswindt zustande, die noch vor der für den 26. Januar 2010 geplanten Hauptversammlung mit einer Klage rechnen müssen.

Die höchste Summe zahlt mit rund fünf Millionen Euro Ex-Konzernchef Heinrich von Pierer. Ihm habe der Konzern eine Ratenzahlung zu drei Tranchen gewährt, hieß es in dem Bericht. Bei Siemens war zunächst niemand für eine Stellungnahme erreichbar.

dpa

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