+
Tony Bates wird Microsoft wohl verlassen.

Ex-Skype-Chef geht

Bericht: Stühlerücken in Microsoft-Führung

Redmond - Seit Satya Nadella an mehreren internen Konkurrenten vorbei die Microsoft-Spitze erklomm, wurde mit dem Abschied einiger unterlegener Kandidaten gerechnet. Jetzt geht laut US-Medien der Ex-Skype-Chef Tony Bates.

In der Microsoft-Chefetage gibt es laut Medienberichten das erste Stühlerücken seit der Ernennung von Satya Nadella zum neuen Konzernchef. Der frühere Skype-Chef Tony Bates verlasse das Unternehmen, schrieben das Technologieblog „Recode“ und die „New York Times“ in der Nacht zum Montag. Bates war ebenfalls als interner Kandidat für die Microsoft-Spitze gehandelt worden, Nadella machte jedoch vor einigen Wochen das Rennen.

Der frühere Politiker-Berater Mark Penn rücke auf den Posten des Chefstrategen vor, hieß es weiter unter Berufung auf informierte Personen. Allerdings verliere er in dieser Position die bisherige Kontrolle über das milliardenschwere Werbe-Budget von Microsoft. Penn gilt als treibende Kraft hinter der „Scroogled“-Kampagne, die Microsofts Erzrivalen Google frontal angriff. Marketingchefin Tami Reller, deren Zuständigkeitsbereich sich bislang mit dem von Penn überschnitt, werde den Konzern verlassen. Die Änderungen sollten am Dienstag bekanntgegeben werden, hieß es.

dpa

Auch interessant

Mehr zum Thema

Meistgelesene Artikel

FAA fordert "sofortige Erklärung" von Boeing zu 737 Max
Nach zwei Abstürzen von Boeings Bestseller 737 Max stehen sowohl der Flugzeugbauer als auch die US-Aufsicht FAA schwer in der Kritik. Jetzt zählt die Behörde den Konzern …
FAA fordert "sofortige Erklärung" von Boeing zu 737 Max
AMS plant neuen Anlauf auf Osram - Investoren steigen aus
Beim ersten Versuch zur Übernahme von Osram erlitt der österreichische Sensorhersteller AMS Schiffbruch. Doch einmal ist keinmal.
AMS plant neuen Anlauf auf Osram - Investoren steigen aus
Kompromiss gefunden: Berliner Mieten sollen gedeckelt werden
"Habemus Mietendeckel", twitterte Berlins Grünen-Fraktionschefin Antje Kapek. Für fünf Jahre sollen die zuletzt rasant gestiegenen Mieten eingefroren werden. Eine …
Kompromiss gefunden: Berliner Mieten sollen gedeckelt werden
Anleger zögern vor der Brexit-Abstimmung
Frankfurt/Main (dpa) - Vor dem mit Spannung erwarteten Brexit-Show-down haben sich die Anleger am Freitag im Frankfurter Handel nicht weiter aus dem Fenster gelehnt.
Anleger zögern vor der Brexit-Abstimmung

Kommentare