Waffenhändler vom Münchner Amoklauf zu sieben Jahren Haft verurteilt

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Mehr Arbeitslose trotz erhöhtem Stellenangebot

- Nürnberg - Die Zahl der Arbeitslosen in Bayern ist im Mai erstmals in diesem Jahr wieder unter die Marke von 500 000 gesunken. Die Arbeitsagenturen registrierten im abgelaufenen Monat 493 500 Menschen ohne Beschäftigung. Das sind 30 200 weniger als im April. Diese Reduzierung ist nach Angaben der Regionaldirektion der Bundesagentur für Arbeit in Nürnberg auf die typische Entwicklung im Frühjahr zurückzuführen

Im Vergleich zum Vorjahr hat sich die bayerische Quote allerdings um 69 800 erhöht - vorwiegend auf Grund statistischer Effekte aus der Hartz-IV-Reform. Die Arbeitslosenquote ging um 0,5 Punkte auf 7,6 Prozent zurück. Sie lag damit über dem Wert vom Mai 2004.<BR><BR>"Auch wenn die Arbeitslosigkeit insgesamt weiterhin hoch ist, gibt es immer wieder Chancen auf neue Beschäftigung", betonte Klaus Schuberth von der Geschäftsführung der Regionaldirektion. So überstieg die Zahl der offenen Stellen Mitte Mai mit 62 600 den Vorjahreswert um 20,9 Prozent. Dies sei ein Beleg dafür, dass es an der Vermittlung der Arbeitssuchenden hapere, sagte Arbeitsministerin Christa Stewens. Die Vermittlung müsse besser werden und sich stärker am regionalen Arbeitsmarkt orientieren.<BR><BR>Der saisonübliche Rückgang der Arbeitslosigkeit im Mai ist nahezu identisch mit den Werten der Vorjahre. Dagegen hat sich der Beschäftigungsanstieg der Vormonate nicht fortgesetzt. Mit 4 227 800 lag die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten zuletzt im März um 12 500 unter dem Vorjahreswert.<BR><BR>Der Rückgang der Arbeitslosigkeit ist in allen sieben Bezirken nachzuweisen. Die stärkste Abnahme verzeichneten Niederbayern und die Oberpfalz. In Nieder- und Oberbayern sowie der Oberpfalz beträgt der Zuwachs im Vergleich zum Vorjahr dennoch rund 20 Prozent. Oberfranken weist als einziger Bezirk nur eine einstellige Zuwachsrate auf. In Oberbayern waren im Mai 6,5 Prozent (145 203) ohne Arbeit - das ist die niedrigste Quote in Bayern. Die höchste mit 9,8 Prozent hat Oberfranken zu verzeichnen.<BR><BR>Die höchsten Werte im Freistaat liefert nach wie vor der Nordosten. In Hof sind 11,5 Prozent ohne Beschäftigung, in Coburg 10,8. Die niedrigste Quote weist Freising mit 4,2 Prozent auf.<BR><BR>Auch die Lage auf dem Lehrstellenmarkt in Bayern bleibt angespannt. Im Mai lag die Zahl der noch nicht vermittelten Bewerber laut der Regionaldirektion mit 44 000 knapp fünf Prozent über dem Vorjahreswert. Gleichzeitig zählten die Agenturen 20 800 freie Ausbildungsplätze.<BR><BR>Bundeswirtschaftsminister Wolfgang Clement (SPD) kündigte indes verstärkte Integrationsbemühungen für ältere Langzeitarbeitslose an. Am 15. Juni werde ein mit 250 Millionen Euro dotierter Wettbewerb für die besten Beschäftigungspakte zu Gunsten von Älteren gestartet.<P> </P>

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