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Mensch und Maschine entrümpelt die Bilanz

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- Weßling - Nach zwei stürmischen Jahren sieht sich die Mensch und Maschine AG (MuM) aus Weßling wieder in ruhigerem Fahrwasser. Zwar steht ein Buchverlust von 9,3 Millionen Euro in der Bilanz. Der ist jedoch auf eine Firmenwert-Abschreibung und eine steuerbedingte Wertberichtigung zurückzuführen, die in den Folgejahren entlastend wirken sollen. Diese Sondereffekte herausgerechnet beträgt das operative Ergebnis (Ebita) des Softwareherstellers 1,9 Millionen Euro. Es fiel damit um 6,9 Millionen Euro besser aus als im Vorjahr.

Dies ist vor allem auf massive Einsparungen zurückzuführen. So senkte das Unternehmen in den vergangenen drei Jahren seine Kosten um rund zehn Millionen Euro, was nicht zuletzt durch den Abbau von 170 Stellen gelang. Der Sparkurs war eingeschlagen worden, da sich die Expansionspolitik bis 2002 als nicht mehr fortsetzbar erwiesen hatte.

Vorstandschef Adi Drotleff sieht die Wende nun geschafft. Er prophezeit für das laufende Jahr eine sieben-prozentige Umsatzsteigerung auf 145 Millionen Euro (2004: 135,5 Mio.) und ein Ebita von sechs Millionen Euro. Zudem will MuM wieder eine Dividende zahlen: zehn Cent je Aktie. Der Kurs der Aktie stieg nach Bekanntgabe der Geschäftszahlen um 0,85 Prozent auf über 3,50 Euro.

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