Mercedes: "Jobabbau ohne Alternative"

- Stuttgart - Mercedes-Chef Dieter Zetsche sieht keine Alternative zum geplanten Stellenabbau bei dem Autobauer. Der Rückstand gegenüber den Wettbewerbern müsse ausgeglichen werden, sagte Zetsche der "Stuttgarter Zeitung". "Ich mache keinen Hehl daraus, dass Mercedes gegenwärtig nicht auf dem Höhepunkt seiner Leistungsfähigkeit ist."

Audi und BMW seien derzeit besser aufgestellt als die Marke mit dem Stern. Zetsche, der im Januar Chef des gesamten Daimler-Chrysler-Konzerns wird, will bei Mercedes in Deutschland 8500 Stellen streichen, 3100 allein in Sindelfingen. In seiner Analyse von Mercedes sieht sich Zetsche bei Produktivität und Effizienz an die Lage beim amerikanischen Autobauer Chrysler vor fünf Jahren erinnert - als er als Sanierer nach Detroit geschickt wurde. In diesen Bereichen gebe es eine Menge Erfahrungen von Chrysler, "die wir jetzt nutzen können".

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