Mercedes-Benz trotz US-Rekord mit Absatzminus im ersten Halbjahr

- Stuttgart - Trotz eines Absatzrekords in den USA kämpft der Automobilkonzern DaimlerChrysler bei der Marke Mercedes-Benz weltweit mit rückläufigen Verkaufszahlen. Im ersten Halbjahr 2003 sei der Absatz der Mercedes Car Group (Mercedes-Benz, smart) um 1,9 Prozent auf 609 000 Fahrzeuge gesunken, teilte DaimlerChrysler in Stuttgart mit. Besonders in Deutschland ging die Nachfrage nach Autos mit dem Stern deutlich zurück. Hier wurden 173 000 Pkw verkauft, ein Minus von mehr als sieben Prozent.

<P>Dagegen lieferte das US-Geschäft Rekordzahlen. Die Stuttgarter verkauften bis Ende Juni knapp 106 000 Pkw und überboten damit den Vorjahreswert um drei Prozent. Allerdings tobt derzeit auf dem US- Markt eine heftige Rabattschlacht, die auf die Gewinnmargen der Autobauer drückt.</P><P>In Großbritannien legte Mercedes um acht Prozent, in Spanien um ein Prozent zu. In der Region Asien-Pazifik verkaufte Mercedes im ersten Halbjahr 44 700 Pkw, ein Plus von 18 Prozent. Für den Kleinwagen smart entschieden sich weltweit 60 600 Käufer (Vorjahr: 62 400). Die DaimlerChrysler-Aktie legte bis zum Nachmittag in einem positiven Umfeld um rund 2,7 Prozent auf 32,28 Euro zu.</P><P>"Vor dem Hintergrund der schwierigen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen und weltweit rückläufiger Automobilmärkte sind wir mit der Performance der Mercedes Car Group zufrieden", sagte der für die Mercedes Car Group zuständige DaimlerChrysler-Vorstand Jürgen Hubbert.</P>

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