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Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) mit dem spanischen Ministerpräsidenten José Luis Rodriguez Zapatero.

Merkel begrüßt Bestandsgarantie für Opel

Meseberg - Bundeskanzlerin Angela Merkel hat die Bestandsgarantie für alle deutschen Opel-Werke begrüßt. Trotz geplanter Stellenstreichungen werde allen Standorten eine gute Perspektive geboten.

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Alle deutschen Opel-Werke sollen erhalten bleiben

Das sagte die Kanzlerin am Mittwochabend während eines Treffens mit dem spanischen Ministerpräsidenten José Luis Rodriguez Zapatero im Gästehaus der Bundesregierung im brandenburgischen Meseberg. Dies sei ähnlich wie beim Konzept des zunächst als Käufer vorgesehenen Magna-Konsortiums. “Ich höre von General Motors, dass sie für die deutschen Standorte natürlich Restrukturierung fordern, aber allen Standorten eine gute Perspektive bieten“, sagte die Kanzlerin. Sie erinnerte an den deutschen Beitrag dazu, dass GM Europe über die kritische Situation hinweg gekommen sei, als das Unternehmen gar keine Chance gehabt habe. Jetzt aber gebe es wieder eine Perspektive für Opel.

Verhandlungskrimi um Opel: Eine Chronik

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Auch Zapatero äußerte sich zufrieden mit den GM-Plänen für die spanischen Fabriken. Umstrukturierungen und Anpassungen seien erforderlich, um die Wettbewerbsfähigkeit zu steigern, sagte er. “Dennoch denke ich, wir haben in beiden Ländern eine recht vernünftige und positive Perspektive vor uns, sowohl in Deutschland als auch in Spanien.“ Beide Länder wollten die größtmögliche Zahl von Werken und Arbeitsplätzen erhalten.

In den vergangenen Wochen hatte es Differenzen um Subventionen für GM-Fabriken unter den EU-Ländern gegeben. General Motors will bei Opel in Deutschland 4.500 bis 5.400 Arbeitsplätze streichen, wie der neue Europa-Chef des Mutterkonzerns General Motors, Nick Reilly, in Rüsselsheim deutlich machte. Damit soll Deutschland die Hauptlast bei der Sanierung des Autobauers tragen.

Kritik von der IG Metall an Opel-Mutter GM

Die Thüringer Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht will einem Bericht zufolge heute in Brüssel mit EU-Industriekommissar Günter Verheugen über Opel sprechen. Dies bestätigte Regierungssprecher Peter Zimmermann der Online-Ausgabe der “Thüringer Allgemeinen“ zufolge. Kritik an am Opel-Mutterkonzern kam von Gewerkschaftsseite. So erklärte der nordrhein-westfälische IG-Metall-Bezirksleiter Oliver Burkhard: “GM ist groß im Ankündigen und Entschuldigen, jedoch mit null Perspektive inklusive. Eine heftige Testfahrt auf der Marterstrecke wird den Beschäftigten zugemutet. Ein solides Zukunftskonzept bleibt aus.“ Verhandlungslösungen mit der IG Metall und dem Betriebsrat sowie die Zustimmung der Beschäftigten würden auf dieser Grundlage nur unverändert schwer zu erzielen sein.

AP

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