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„Faszinierend“: Merkel schwärmt bei IAA-Eröffnung von München - Reiter redet Branche ins Gewissen

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Von: Thomas Schmidtutz

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Merkel und Münchens Oberbürgermeister Reiter treffen sich auf der IAA.
Merkel und Münchens Oberbürgermeister Reiter treffen sich auf der IAA. © Tobias Schwarz/AFP

Hoher Besuch bei der IAA Mobility in München: Bundeskanzlerin Merkel spricht dort mit den Vorstandschefs der großen Autobauer über die Mobilitätswende.

7. September, 15.19 Uhr: Merkel gibt zum wohl letzten Mal den offiziellen Startschuss zur Autoshow: „Ich erkläre die 69. IAA für eröffnet.“

7. September, 15.19 Uhr: Der Kritik der Branche am schleppenden Aufbau öffentlicher Ladesäulen gab Merkel recht: „Da müssen wir noch besser werden.“ Das gelte auch europaweit.

7. September, 15.17 Uhr: Merkel warnt davor, sich bei der Entwicklung alternativer Antriebe ausschließlich auf E-Antriebe festzulegen. Man müsse in Deutschland auch offen für alternative Technologien wie Wasserstoff bleiben.

IAA: Merkel schwärmt von München

7. September, 15.08 Uhr: Sie freue sich, dass die Branche die Herausforderung zur Entwicklung alternativer Antriebe inzwischen so konsequent angenommen haben, sagt Merkel auf ihrem wohl letzten IAA-Auftritt als Kanzlerin. Vor vier Jahren habe sich vor allem Konzept-Studien gesehen, vor zwei Jahren erste Modelle, aber nun hätten praktisch alle Hersteller „alltagstaugliche Elektro-Fahrzeuge“ im Programm.

7. September, 15.08 Uhr: Merkel lobt die Unternehmen dafür, dass sie im Kampf gegen Corona auch die Impfkampagne unterstützt haben. Insgesamt sei Deutschland „ganz gut durch die Pandemie gekommen“.

7. September, 15.07 Uhr: Es sei eine faszinierende Idee, dass die IAA in die Stadt gehe „und der Marienplatz“ zum Zentrum des Geschehens werde.

7. September, 15.06 Uhr: Jetzt spricht Angela Merkel. Sie wundere sich schon, „wie die IAA überhaupt jemals in einer anderen Stadt als München stattfinden konnte“. Der Saal quittiert die launische Bemerkung der Kanzlerin mit Schmunzeln.

7. September, 15.05 Uhr: Die Branche stehe „ohne Wenn und Aber“ zum Ziel der Klimaneutralität, sagte Müller. Doch müsse die Politik müsse hierzu auch für genug Ökostrom sorgen und den Unternehmen das für den Umbau notwendige Geld lassen.

7. September, 15.04 Uhr: Auch VDA-Präsidentin Müller kommt am Thema Klimawandel nicht vorbei. Die Entwicklung lässt uns keine Zeit.

7. September, 15.02 Uhr: Söder setzt noch einen drauf. Die deutschen Autobauer genössen weltweit einen hervorragenden Ruf. Er wünsche sich zuweilen, dass die Automobil-Industrie in Deutschland „dieselbe Wertschätzung erhält im Ausland“, sagt Söder unter dem Applaus der Gäste.

Söder lobt auf IAA Autobranche: „Herzstück der deutschen Wirtschaft“

7. September, 14.54 Uhr: Söder erinnert an die wirtschaftliche Bedeutung der Automobilbranche. Rund 30 Prozent der Wirtschaftsleistung im Freistaat kommt aus der Automobil-Industrie. Die Branche sei das „Herzstück der deutschen Wirtschaft“, sagt der CSU-Politiker.

7. September, 14.43 Uhr: Und dann freut sich Söder darüber, dass sich der VDA bei der IAA für München entschieden hat. „Auto is coming home“, sagt Söder und sorgt damit für Schmunzeln im Saal.

7. September, 14.43 Uhr: Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) zeigt sich erfreut, dass die Messe überhaupt stattfindet - und bedankt sich bei der „lieben Angela. Wir haben das Land gut durch die Krise gebracht.“ Das sei die Voraussetzung, dass die IAA jetzt überhaupt stattfinden könne.

OB Reiter mahnt die Branche auf IAA in München

7. September, 14.40 Uhr: Münchens OB Reiter redet der Branche ins Gewissen. Verkehrsaufkommen und Klimawandel verlangten nach Antworten. Zugleich appelliert Reiter an die Aktivisten, die im Vorfeld Proteste angekündigt hatten. Jeder dürfe seine Meinung haben und seine Standpunkte in die Diskussion einbringen, „aber friedlich“, sagt Reiter unter dem Applaus der Gäste.

7. September, 14.37 Uhr: Messechef Klaus Dittrich freut sich, dass der VDA sich für München entschieden hat, zu einer Zeit, als „noch nicht klar gewesen sei, ob die Messe überhaupt stattfinden könne. Als erste große Messe nach der Corona-Pause von anderthalb Jahren sei die „IAA Mobility ein Vorreiter für die ganze Branche in Europa“.

7. September, 14.28 Uhr: Bundeskanzlerin Angela Merkel kommt in Begleitung von VDA-Präsidentin Hildegard Müller in die Halle A3 der Messe München. Vor Ort auch Bayerns Ministerpräsident Markus Söder, sein Amtskollege Winfried Kretschmann und natürlich die Granden der deutschen Automobil-Industrie.

7. September, 14.27 Uhr: Bundeskanzlerin Angela Merkel eröffnet heute zum wohl letzten Mal die IAA. Was Merkel der Autobranche wohl mit auf den Weg gibt?

Erstmeldung vom 7. September, 11.58 Uhr: Trotz großer Proteste rund um die IAA Mobility wird heute Bundeskanzlerin Angela Merkel* erwartet. Sie reist zur Eröffnung der Automobil- und Verkehrsmesse nach München. Nach der letzten Bundestagssitzung vor der Wahl will sie am Nachmittag zu den versammelten Automanagern sprechen und sich anschließend in einem kurzen Rundgang einen Eindruck von den neuen Elektrofahrzeugen und Technologien verschaffen.

Der Eröffnungstag steht im Zeichen des Klimaschutzes. Die Konzernchefs Herbert Diess (Volkswagen), Ola Källenius (Daimler) und Carsten Spohr (Lufthansa) werden schon vor dem Eintreffen der Kanzlerin über CO2-freie Mobilität sprechen. Klimaaktivisten haben Protestaktionen angekündigt.

IAA: Wandel von reiner Autoshow zur Stadt-Veranstaltung

Mit der offiziellen Eröffnung beginnen auch die IAA-Veranstaltungen auf mehreren Plätzen mitten in München und der Testbetrieb auf einer sogenannten Umweltspur zwischen dem Messegelände und der Stadt. Dort können Besucher neue Autos zum Beispiel mit Wasserstoffantrieb selbst ausprobieren. Der Wandel von einer reinen Autoshow in Messehallen zu einer Veranstaltung in der ganzen Stadt gehört zum neuen Messekonzept, das auch 70 Fahrradhersteller, autonom fahrende Shuttlebusse der Deutschen Bahn und E-Scooter umfasst. (dpa) *Merkur.de ist Teil von IPPEN-MEDIA

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