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Wie Bundeskanzlerin Angela Merkel mitteilt, hat der US-Autokonzern General Motors (GM) den deutschen Überbrückungskredit für Opel von 1,2 Milliarden Euro komplett zurückgezahlt.

Merkel: GM hat Opel-Kredit zurückgezahlt

Berlin - Der US-Autokonzern General Motors (GM) hat den deutschen Überbrückungskredit für Opel von 1,2 Milliarden Euro komplett zurückgezahlt. Dies teilte Bundeskanzlerin Angela Merkel in Berlin mit.

Die letzten Mittel von GM seien am Dienstag eingegangen. Merkel betonte, es sei richtig gewesen, für Opel eine Brücke zu bauen. Die letzte Tranche betrug nach einem Bericht der “Süddeutschen Zeitung“ 400 Millionen Euro. Mit dem Kredit war der angeschlagene Autobauer Opel an Pfingsten vor der Pleite bewahrt worden. Insgesamt belief sich der Kreditrahmen auf 1,5 Milliarden Euro.

Die Hauptdarsteller im Opel-Drama

Die Hauptdarsteller im Opel-Drama

Opel nahm dem Bericht zufolge davon in der Spitze 1,2 Milliarden Euro in Anspruch. Dafür seien 28 Millionen Euro an Zinsen fällig geworden. Mit der Zahlung der letzten Rate könne die Opel-Treuhand aufgelöst werden, bei der 65 Prozent der Firmenanteile für einen Investor geparkt worden waren. Die Beteiligung falle nun an GM zurück. Opel gehöre damit wieder komplett dem US-Konzern. Die Treuhand diente aber auch dazu, dass keine deutschen Staatshilfen zu GM abfließen konnten. Für mögliche neue Finanzhilfen aus öffentlichen Kassen, auf die GM hofft, entsteht somit ein zusätzliches Problem, wie die Zeitung weiter schreibt. Denn es gebe zunächst keine Institution mehr, die einen Geldabfluss in die USA verhindern könne.

AP

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