+

Düstere Aussichten

Merkel: Kein Ende der Euro-Krise in Sicht

Berlin - Kanzlerin Angela Merkel sieht in naher Zukunft kein Ende der Euro-Schuldenkrise. „Die Krise ist noch lange nicht ausgestanden, aber es gibt ohne Zweifel Fortschritte und die internationalen Investoren sehen sie.“

Das sagte sie den Dortmunder „Ruhr Nachrichten“ (Dienstag). „Wir brauchen Geduld und müssen unserem Konzept von Eigenverantwortung und Solidität konsequent folgen. Es ist ein positives Signal, dass es bereits wieder leichtes Wachstum in der Eurozone gibt.“ Diese Entwicklung müsse verstetigt werden.

Die Kanzlerin erteilte einem weiteren Schuldenschnitt für Griechenland eine Absage. „Nein, ich sehe einen solchen neuen Schuldenschnitt für Griechenland nicht.“ In Griechenland müsse sich noch vieles verändern, „aber wir sehen auch eindeutige Fortschritte und erkennen sie an“. Das Land habe schon große Reformanstrengungen unternommen, die Umsetzung des Vereinbarten werde regelmäßig überprüft, sagte Merkel. Griechenland habe wichtige Wirtschafts- und Haushaltsdaten erheblich verbessert.

dpa

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Fiat Chrysler droht eigenes "Dieselgate"
Déjà-vu? Nach VW hat mit Fiat Chrysler der zweite internationale Autoriese eine Klage der US-Justiz wegen vermeintlichen Abgas-Betrugs am Hals. Auch auf Daimler haben …
Fiat Chrysler droht eigenes "Dieselgate"
Opec vor möglicher Verlängerung des Förderlimits
Der Ölpreis soll steigen - das ist die Absicht der Opec und neuer Verbündeter wie Russland. Bisher reicht die Drosselung der Produktion nur zu einer Stabilisierung. Hält …
Opec vor möglicher Verlängerung des Förderlimits
Dax berappelt sich in schwankendem Feiertagshandel
Frankfurt/Main (dpa) - Der Dax zeigt sich am Vatertag launisch. Auf leichte Gewinne zum Auftakt des Handels nach optimistischen Signalen der US-Notenbank Fed folgte ein …
Dax berappelt sich in schwankendem Feiertagshandel
Hamburger Hafen fällt beim Containerumschlag weiter zurück
Der Hamburger Hafen verliert beim Containerumschlag gegenüber der Konkurrenz an Boden. Für das Gesamtjahr ist nicht mehr als Stagnation zu erwarten.
Hamburger Hafen fällt beim Containerumschlag weiter zurück

Kommentare