+
Bundeskanzlerin Merkel spircht beim Gewerkschaftstag der IG Metall.

Merkel verspricht Regelungen zu Leiharbeit

Frankfurt/Main - Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat beim Gewerkschaftstag der IG Metall positive Ergebnisse für Arbeitnehmer im Koalitionsvertrag angekündigt. Vor allem bei Werkverträgen und Leiharbeit soll sich einiges ändern.

Unter dem Beifall der Delegierten bezeichnete sie Werkverträge am Montag in Frankfurt als neues „potenzielles Missbrauchsfeld“. In den Koalitionsverhandlungen werde man Regelungen dazu „sicher vereinbaren“. Ebenso werde die Leiharbeit weiter mit Blick auf Dauer und Gleichbezahlung geregelt.

Über Modalitäten zur Einführung des gesetzlichen Mindestlohns müsse hingegen noch gesprochen werden, sagte Merkel. Sie sorge sich, dass bei einer einheitlichen Höhe von 8,50 Euro Arbeitsplätze verloren gehen könnten. In Rentenfragen müsse darauf geachtet werden, die junge Generation nicht zu sehr zu belasten.

Dem scheidenden Vorsitzenden Berthold Huber dankte Merkel für die enge und pragmatische Zusammenarbeit in der Wirtschaftskrise 2008/2009. Gradlinig und zuverlässig habe er stets ein tiefes Verständnis für die wirtschaftlichen Vorgänge auf der Welt entwickelt.

dpa

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Münchner Aldi-Mitarbeiterin packt aus: So hart ist die Arbeit an der Kasse
Jeder Einkauf im Discounter endet an der Kasse. Aber wie gut werden die Kassierer eigentlich behandelt? Eine Aldi-Süd-Mitarbeiterin hat nun Auskunft gegeben.
Münchner Aldi-Mitarbeiterin packt aus: So hart ist die Arbeit an der Kasse
Dax legt im späten Handel deutlich zu und schließt im Plus
Frankfurt/Main (dpa) - Der Dax hat am Dienstag nach einem lange richtungslosen Verlauf im späten Handel deutlich angezogen. Als Kursstützen sah Analyst Michael Hewson …
Dax legt im späten Handel deutlich zu und schließt im Plus
Paris: USA verweigern Ausnahmen von Iran-Sanktionen für EU-Unternehmen
Nach Angaben aus Paris wird es keine Ausnahmen für deutsche und andere europäische Unternehmen von den US-Sanktionen gegen den Iran geben
Paris: USA verweigern Ausnahmen von Iran-Sanktionen für EU-Unternehmen
Alstom-Eigentümer stimmen für Zug-Allianz mit Siemens
Die deutsch-französische Zug-Ehe nimmt die nächste Hürde: Die Aktionäre des TGV-Herstellers Alstom stimmen der Fusion mit der Siemens-Zugsparte zu. Ein wichtiges Ja …
Alstom-Eigentümer stimmen für Zug-Allianz mit Siemens

Kommentare

Ab dem 25.5.2018 gilt die Datenschutzgrundverordnung. Dazu haben wir unser Kommentarsystem geändert. Um kommentieren zu können, müssen Sie sich bei unserem Dienstleister DISQUS anmelden. Sollten Sie zuvor bereits ein Profil bei DISQUS angelegt haben, können Sie dieses weiter verwenden. Nutzer, die sich über den alten Portal-Login angemeldet haben, müssen sich bitte einmalig direkt bei DISQUS neu anmelden.