Warnstreiks bei Schlecker auch in Bayern

München - Die Gewerkschaft ver.di hat am Montag auch in Bayern mit Warnstreiks bei der Drogerie-Kette Schlecker ihre Forderungen im Tarifkonflikt des Einzelhandels untermauert.

Rund 300 Beschäftigte hätten seit Arbeitsbeginn am Morgen die Arbeit ganztägig niedergelegt, sagte ver.di-Streikleiter Manfred Wages, bayernweit seien rund 250 Filialen von den Warnstreiks betroffen.

Ein Teil der Filialen werde voraussichtlich ganz geschlossen bleiben, da es dem Unternehmen nicht gelungen sei, rechtzeitig für Ersatz zu sorgen, sagte Wages. Schwerpunkte waren Franken, Niederbayern und die Oberpfalz. Auch in Baden-Württemberg, Hessen und im Saarland waren nach Gewerkschaftsangaben Aktionen bei Schlecker geplant.

 Ver.di verlangt für die gut 330 000 Beschäftigten der Branche im Freistaat 6,5 Prozent mehr Geld, mindestens aber 135 Euro. Die Arbeitgeber haben bisher kein Angebot vorgelegt. Die erste Verhandlungsrunde war ergebnislos vertagt worden, am 26. Mai wollen Gewerkschaft und Arbeitgeber einen neuen Anlauf unternehmen.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Dax knapp unter 13 000 Punkten
Frankfurt/Main (dpa) - Der Dax ist heute knapp unter die Marke von 13 000 Punkten gefallen. Der Leitindex verlor im frühen Handel 0,13 Prozent und stand bei 12 986,33 …
Dax knapp unter 13 000 Punkten
Spanien senkt Wachstumserwartungen wegen Katalonien-Konflikt
Madrid (dpa) - Die spanische Regierung hat wegen des Katalonien-Konflikts die Wachstumserwartungen für das kommende Jahr gesenkt.
Spanien senkt Wachstumserwartungen wegen Katalonien-Konflikt
Staat verdient mehr an Rauchern
Wiesbaden (dpa) - Der deutsche Fiskus hat mehr an Rauchern verdient. Im dritten Quartal wurden 7,2 Prozent mehr versteuerte Zigaretten produziert als im …
Staat verdient mehr an Rauchern
Lagarde zu Premier Tsipras: IWF voll des Lobes für Griechen
Washington (dpa) - Der Internationale Währungsfonds ist voll des Lobes für die Reformen im lange krisengeschüttelten Griechenland.
Lagarde zu Premier Tsipras: IWF voll des Lobes für Griechen

Kommentare