IG Metall Bayern fordert 6,5 Prozent mehr Geld

Illusorisch? - Die IG Metall Bayern geht mit der Forderung nach 6,5 Prozent mehr Geld in die Tarifrunde für die rund 710 000 Beschäftigten der Metall- und Elektroindustrie im Freistaat. Wie in anderen Bezirken auch schloss sich die Tarifkommission mit diesem Votum der Forderungsempfehlung des IG-Metall-Vorstandes an.

Die Ausbildungsvergütung soll nach dem Willen der Gewerkschaft zudem in allen Ausbildungsjahren um einheitlich 60 Euro steigen. Die Auftragsbücher der Branche seien voll und das Geschäft brumme, erklärte Bayerns IG-Metall-Bezirksleiter Werner Neugebauer. "In dieser Tarifrunde sind die Beschäftigten dran." Dagegen kritisierte der Hauptgeschäftsführer der Metall-Arbeitgeber, Bertram Brossardt, die Forderungen als "illusionär". Da sich bereits jetzt ein schwierigeres Jahr als 2006 für die Metall- und Elektroindustrie abzeichne, müsse der Abschluss in der bevorstehenden Tarifrunde unter dem vorangegangenen Ergebnis liegen. Damals hatten Gewerkschaft und Arbeitgeber 3,1 Prozent mehr Geld für die Beschäftigten vereinbart. Die erste Verhandlungsrunde findet am 15. März in Nürnberg statt.

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