Warnstreiks am Montag

IG Metall erhöht Druck vor neuer Tarifrunde

München - Die IG Metall will den Druck auf die Arbeitgeber vor der dritten Runde der Tarifverhandlungen weiter erhöhen. Für Montag rief die Gewerkschaft mehrere tausend Beschäftigte in 35 Betrieben zu Warnstreiks auf.

Betroffen sind nach Angaben der Gewerkschaft unter anderem Osram in Augsburg, Siemens in Erlangen und Regensburg sowie Bosch in Fürth. Die Verhandlungen werden am Mittwoch (8. Mai) in Nürnberg fortgesetzt.

Die Gewerkschaft fordert 5,5 Prozent mehr Geld für die 770 000 Beschäftigten. Auszubildende sollen 60 Euro pro Monat mehr erhalten. Die Arbeitgeber bieten 2,3 Prozent, allerdings bei einer längeren Laufzeit und zwei Nullmonaten. Die Arbeitgeber hatten erklärt, die Forderung der IG Metall passe nicht zu der schwachen konjunkturellen Entwicklung. In der vergangenen Woche hatten die Beschäftigten bereits mit Warnstreiks für ihre Forderungen demonstriert. Allein am Freitag beteiligten sich rund 13 000 Menschen an den Aktionen.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Dax geht etwas schwächer ins Wochenende
Frankfurt/Main (dpa) - Der Dax hat sich am Freitag mit leichten Verlusten ins Wochenende verabschiedet. Gute Wachstumszahlen aus der US-Wirtschaft halfen ihm, sein Minus …
Dax geht etwas schwächer ins Wochenende
US-Wirtschaft in Trumps Startphase stärker als zunächst geschätzt
Deutlich besser ausgefallen als angenommen, ist das Wirtschaftswachstum der Vereinigten Staaten unter Führung Trumps. Das teilte das Handelsministerium mit: Die Zahlen …
US-Wirtschaft in Trumps Startphase stärker als zunächst geschätzt
„Vanille-Krise“: Schreck für Eisfreunde
Vanille ist die Lieblings-Eissorte der Deutschen. Bald könnten den Eisjüngern aber schmerzhafte Veränderungen ins Haus stehen.
„Vanille-Krise“: Schreck für Eisfreunde
Wirtschaftsforscher verteidigen deutschen Handelsüberschuss gegenüber USA
Auf dem G7-Gipfel kritisierte Donald Trump scharf den deutschen Handelsüberschuss gegenüber der USA. Jetzt reagiert das Institut der deutschen Wirtschaft Köln mit einer …
Wirtschaftsforscher verteidigen deutschen Handelsüberschuss gegenüber USA

Kommentare